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Ein Wiedersehen mit gleich drei Ex-Eintrachtlern

Die Chancen auf einen Play-Off-Platz zur Dritten Liga sind am vergangenen Spieltag für den 1. FSV Mainz 05 II noch einmal deutlich gestiegen: Nach dem eigenen 2:0-Erfolg über die Spielvereinigung Neckarelz und der gleichzeitigen 0:2-Niederlage des SC Freiburg II bei den Kickers in Offenbach beträgt der Vorsprung der Rheinhessen auf Platz drei bereits vier Punkte.

Das Duell mit Aufsteiger Neckarelz war ein Geduldsspiel für die Bundesliga-U23. Felix Müller (75.) und Dennis Franzin (86.) machten den Sieg dann aber perfekt. Sogar sehr zufrieden zeigte sich Trainer Martin Schmidt in seiner Analyse: „Wir hatten einen Plan, der bis auf die fehlenden Tore auch aufging. Deshalb blieb das Spiel offen. Wir wurden dadurch unsauberer und unsicherer und brauchten dann das etwas kuriose Tor von Felix Müller (hatte dem Neckarelzer Schlussmann Simon Wagner den Ball an der Strafraumgrenze abgeluchst, d. Red.) für den sicher verdienten und insgesamt auch schönen Sieg.“

Inzwischen ist der Schweizer Schmidt, der mit Steven Lewerenz, Michael Falkenmayer und Robin Garnier auch drei Ex-Eintrachtler unter seinen Fittichen hat, seit knapp vier Jahren bei den Nullfünfern tätig – und verfügt noch über einen laufenden Vertrag bis Mitte 2015.  „Martin Schmidt passt perfekt in unser Trainerteam. Er leistet als Trainer unserer höchsten Ausbildungsmannschaft und in Kooperation mit der Profiabteilung und dem Nachwuchsleistungszentrum sehr gute Arbeit“, sagte der Mainzer Christian Heidel bei der jüngsten Vertragsverlängerung über den inzwischen 47-Jährigen.

Schmidt gilt als offen und kommunikativ im Umgang, hat  eine moderne fußballerische Ausrichtung und kann auch auf ein beachtliches Repertoire verweisen. Der gelernte Automechaniker arbeitete einst für Rennställe bei Autorennen wie der DTM und sammelte als Geschäftsführer einer Autowerkstatt (Spezialgebiet Auto-Tuning) und eines Textilunternehmens wertvolle Lebenserfahrung. Nach Un jeu de machine a sous qui offre une victoire de paiement minimal dans les tables de paiement constituent en fournissant une belle distribution a l’interieur d’un jeu bonus. dem verletzungsbedingten Ende seiner Fußballerkarriere als Halbprofi wählte er den Weg der Trainerlaufbahn, die den passionierten Skifahrer aus dem Wallis einst zum FC Thun gebracht hat. Mit dessen U21, der höchsten Ausbildungsstufe in der Schweiz, war er vor dem Abschied nach Mainz noch in die 1. Liga (die höchste Regionalliga) aufgestiegen.

Während man sich bei der Frankfurter Eintracht etwa entschieden hat, die zweite Mannschaft nach der Saison aufzulösen, entspräche dies ganz und gar nicht der Philosophie von Schmidt & Co.: Aktuelles Beispiel für eine enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich ist Benedikt Saller (21), der sich übers Regionalligateam für einen Profivertrag empfahl (14 Einsätze in der Bundesliga / zwei Treffer). Auch der aktuelle Regionalliga-Topgoalgetter Petar Sliskovic (23 Treffer in 26 Spielen) kommt ab und an „oben“ zum Einsatz.

Nach Verletzungen oder bei wenigen Einsatzzeiten lässt Cheftrainer Thomas Tuchel seine Profis immer wieder in der U23 auflaufen. „Wir sind davon überzeugt, dass die zweite Mannschaft noch nach wie vor die stringenteste Förderung ist“, sagte Tuchel unlängst gegenüber dem „Kicker-Sportmagazin“. Manager Heidel ergänzte im gleichen Artikel: „Nicht jeder aus der U19 geht den direkten Weg in den Profibereich. Manche machen eine Umweg – und der heißt U23.“

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