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"Partie von der ersten Minute an ernst genommen"

Erneut hat der SV Eintracht Trier 05 den Einzug ins Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal geschafft. Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten:

Personelle Hintergründe gibt es beim Trierischen Volksfreund: „(…)Bei der Eintracht gab Fabian Zittlau nach langer Verletzungspause sein Comeback. Er stand erstmals in diesem Jahr in einem Pflichtspiel auf dem Feld. Kushtrim Lushtaku wurde aus dem Kader gestrichen. Laut Eintracht-Trainer Jens Kiefer hatte er am vergangenen Freitag das Auslaufen verschlafen. Zudem sei er zum Training am Dienstag und zum Treffpunkt am Mittwoch zu spät gekommen. (…)“

Zum Spielverlauf steht bei www.5vier.de: „(…)Die offensive Ausrichtung des SVE sollte sich dann im Spiel schnell bemerkbar machen. Sofort diktierten die Gäste das Geschehen, hätte das Schiedsrichtergespann bei einem Pass von Alon Abelski für Christoph Anton in der vierten Spielminute nicht auf Abseits entschieden – es hätte wohl bereits 1:0 gestanden. Auch in der Folge erspielten sich die Gäste zahlreiche Gelegenheiten, die zwingenden Chancen sollten aber vorerst ausbleiben. Weil in einem Spiel gegen einen unterklassigen Gegner immer auch Konzentration eine wichtige Rolle spielt und die Blau-Schwarz-Weißen diese in der ersten halben Stunde defensiv etwas vermissen ließen, konnten die Hausherren aus Mülheim-Kärlich immer wieder kleinere Nadelstiche setzen. So hatten die Trierer Glück, als ein Schuss des SG-Kickers Mario Sasic nach 17 Minuten sein Ziel aus zentraler Position recht knapp verfehlte. “Wir hatten am Anfang ein paar Probleme, haben das Tempo insgesamt nicht hoch genug gehalten. In der Defensive standen wir auch nicht immer sicher”, haderte auch Eintracht-Coach Jens Kiefer nach Spielende mit dem Beginn seines Teams. Nach gut einer halben Stunde aber, war innerhalb von nur zwei Minuten die Vorentscheidung in der Partie schon gefallen. Erst erzielte Marco Quotschalla nach Kopfballablage von Torge Hollmann aus kurzer Distanz das 1:0 (29.), dann erhöhte Christoph Anton nach einem weiten Abschlag von Keeper Andreas Lengsfeld auf 2:0. Das flinke Eigengewächs überlief auf der linken Seite sämtliche Gegenspieler, zog in die Mitte und versenkte das Leder in der rechten Ecke des Tores der Gastgeber. Auch wenn der Favorit natürlich jetzt alle Trümpfe in der Hand hatte, veränderte sich das Spielgeschehen kaum. Die Gastgeber lauerten weiterhin auf ihre Chance und verfehlten in Person von Christian Kaes drei Minuten vor der Pause das Gehäuse von Andi Lengsfeld erneut nur knapp. Weil aber auch der Regionalligist von der Mosel immer wieder gute Gelegenheiten ungenutzt ließ, ging es letztlich nicht unverdient mit 2:0 in die Kabine. (…)“

Zur zweiten Hälfte schreibt www.16vor.de: „(…) Drei Minuten nach Wiederanpfiff machte Abelski die Entscheidung klar. An der Strafraumgrenze ließ der Trierer Spielmacher seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung stehen und schoss mit links flach ins rechte Eck – 3:0 (48.). schwachem Flutlicht auf dem Mülheim-Kärlicher Kunstrasenplatz plätscherte die Partie nun dahin. Der Rheinlandligist kam kaum noch aus der eigenen Hälfte, Trier benötigte jedoch bis zum nächsten Treffer über 20 Minuten – und einen Elfmeter. Steven Kröner kam im Strafraum zu Fall, der eingewechselte Sylvano Comvalius trat an und verwandelte sicher ins rechte Eck (71.). Der 26-Jährige bereitete dann den 5:0-Endstand vor. Er steckte auf den durchgestarteten Kröner durch, der alleine auf Martin Schramm zulief und die Kugel souverän am SG-Schlussmann vorbei einschob (90.). Schiedsrichter Heiko Kreutz pfiff die Partie kurz darauf ab.(…)“

Die zweite Hälfte fasst www.lokale.de so zusammen: „(…)In der zweiten Halbzeit dann die schnelle Entscheidung. Kurz nach der Pause erhöhte Alon Abelski mit einem satten Schuss auf 3:0 (49.). Die Eintracht hatte das Spiel danach im Griff, ohne allerdings groß zu überzeugen.  In der 54. Minute war es wieder Christoph Anton, der große Gefahr vors Tor der Gastgeber brachte. Seinen Schuss konnte ein Abwehrspieler jedoch kurz vor der Linie noch klären.  Nur eine Minute später konnte Torhüter Schramm nur mit Mühe einen Kopfball von Fabian Zittlau entschärfen. In der 71. Minute dann der nächste Treffer. Der eingewechselte Sylvano Comvalius trifft per Foulelfmeter zum 4:0. Steven Kröner war zuvor regelwidrig zu Fall gebracht worden. Die Trierer spielten das Spiel clever und souverän zu Ende und konnten in der Schlussminute sogar durch Steven Kröner auf 5:0 erhöhen. Finalgegner wird die SG Altenkirchen/Neitersen, die die Sportfreunde Eisbachtal bereits am Dienstag mit 1:0 besiegten. Dem Gewinner des Finals winkt die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. (…)“

Stimmen zum Spiel bietet der WOCHENSPIEGEL unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport: „(…) „Es freut mich, dass die Mannschaft von der ersten Minute an die Partie ernst genommen hat und gezeigt hat, dass sie den Pokal unbedingt gewinnen will. Jetzt hoffe ich, dass wir uns in den letzten Spielen in der Regionalliga vernünftig präsentieren und noch einige Punkte holen“, sagte Vorstandssprecher Ernst Wilhelmi kurz nach dem Abpfiff. Insgesamt zufrieden zeigte sich auch Cheftrainer Kiefer: “Am Anfang hatten wir noch hier und da Probleme, ließen die eine oder andere Chance der SG zu. Mit der Zeit haben wir das Spiel aber in den Griff bekommen und auch in der Höhe verdient gewonnen.”(…)“

Aus Mülheim-Kärlicher Sicht beschreibt die Rhein-Zeitung die erste Hälfte so: „(…)Der hohe Favorit aus Trier tat sich zunächst schwer. Zwar agierten die SV-Spieler im Mittelfeld etwas schneller als die Mülheimer, aber Torchancen gab es erstmal keine für die Gäste. Mülheim-Kärlich tauchte zwar seltener vor dem Eintracht-Strafraum auf, doch die wenigen Chancen, die die SG hatte, waren besser. Zum ersten Mal wurde es für Trier in der achten Minute brenzlig. Ein verunglückter Schuss von SV-Torwart Andreas Lengsfeld landete bei Marko Sasic, der direkt abzog, das Tor jedoch um drei Meter verfehlte. Knapper wurde es bei Samet Sener einige Minuten später: Nach schöner Kombination kam der Mülheimer 20 Meter vor dem Trierer Tor frei zum Schuss, doch der Ball strich einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei.  Nach einer halben Stunde fielen dann innerhalb von drei Minuten zwei Tore für Trier, die für die Mülheimer besonders ärgerlich waren. Denn im Gegensatz zum Vorjahr, als die SG 2000 im Pokalspiel gegen Trier schon nach 15 Minuten mit 0:3 hinten gelegen hatte, stand die Abwehr diesmal gut. Aber nach einem Freistoß von der rechten Seite landete der Ball bei Marco Quotschalla, der mit links aus elf Metern abzog zum 1:0 (29.) für die Eintracht – SG-Keeper Martin Schramm war chancenlos. Während das 0:1 unglücklich fiel, sorgte das 0:2 für großen Ärger im Mülheimer Lager. Denn auf der linken Seite setzte sich der klein gewachsene Trierer Ken Asaeda durch und glich seinen Längennachteil durch den Einsatz seiner linken Hand aus. Sein Glück: Weder Schiedsrichter Heiko Kreutz noch sein Assistent sahen dies und ließen weiterspielen. Asaeda passte auf Christoph Anton, der sich durchsetzte, alleine auf Schramm zulief und den Ball aus halblinker Position schön um den Mülheimer Torwart herum ins rechte Toreck zum 2:0 (32.) schlenzte. (…)“

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