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"Sehr leichtes Spiel"

Wiedersehen im Moselstadion: Im grün-weißen Trikot des FC 08 Homburg läuft am Samstag, ab 14 Uhr, im Regionalligamatch beim SV Eintracht Trier 05 auch Angreifer Sahr Senesie auf. Der 25-jährige Deutsche mit sierraleonischer Herkunft (unter anderem auch 28 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund) war zuvor gut anderthalb Jahre beim SVE engagiert, erzielte in 43 Einsätzen 15 Regionalligatore. Nach dem sportlichen Abstieg der Eintracht deutete zunächst vieles auf einen Wechsel Sahrs in die Dritte Liga hin. Warum das nicht klappte und weitere aktuelle Infos über ihn lesen Sie in seinem Interview mit www.eintracht-trier.com.

Nach zwölf Spielen steht der FC 08 Homburg da, wo er eigentlich auf gar keinen Fall hin wollte: auf einem Abstiegsplatz. Wie bewertest Du das bisherige Abschneiden?

Dass als Aufsteiger sehr schwer wird, war uns allen absolut klar. Auswärts klappt es noch ganz gut, stehen wir meistens kompakt. Bislang fünf Unentschieden und nur eine knappe Niederlage in Wuppertal können sich sehen lassen. Zu Hause müssen wir das Spiel machen, was uns nicht so entgegen kommt. Immerhin haben wir bislang mit jedem Gegner mithalten können. Das macht uns mutig für den weiteren Saisonverlauf.

Du hast vier der bisherigen sieben Saisontreffer erzielt. Eine Quote, die sich sehen lassen kann…

Klar kriege ich mit unserer eher defensiven Spielweise nicht allzu viele Chancen. Und die sich mir bietenden Möglichkeiten muss ich dann schon konsequent nutzen. Insgesamt läuft es für mich nicht schlecht. Hier in Homburg kann ich in Ruhe arbeiten und ich bin fit. Zwölf Einsätze und dabei fast immer durchgespielt zu haben – diese Zwischenbilanz spricht für sich.

Homburg hat eine glanzvolle Vergangenheit, war in den achtziger  Jahren Bundesligist, kickte nach finanziellen Turbulenzen zuletzt aber elf Jahre lang in der Oberliga Südwest. Wie ist das Umfeld im Vergleich zu Trier?

Sehr nett und familiär. Im Vergleich zu Trier besteht noch einiges an Nachholbedarf, was aber nach so vielen Jahren in der Oberliga auch klar ist. Ich muss wiederum aber auch sagen, dass die Bedingungen bei der Eintracht sehr gut sind und sich sogar im Vergleich mit so manchem Zweitligisten sehen lassen können.

Was verbindet Dich noch mit Trier und dem SVE?

Eine ganze Menge, schließlich habe ich meine jetzige Lebensgefährtin in Trier kennen gelernt. Außerdem habe ich hier noch viele Freunde, auch aus dem Eintracht-Umfeld. Die positive Entwicklung freut mich wirklich sehr. Nach dem sportlichen Desaster in der vergangenen Saison hat man offenbar die richtigen Lehren daraus gezogen.

Eigentlich hattest Du im Juni die Qual der Wahl, solltest Dich zwischen zwei Drittligisten entscheiden, ehe Du dann relativ spät nach Homburg gewechselt bist. Warum hat es nicht geklappt mit einem Engagement in Liga drei?

Ich war mit Jahn Regensburg ja schon klar, ehe es plötzlich hieß, der Sponsor sei abgesprungen. Da haben mich einige Leute hintergangen. Zu gegebener Zeit werde ich da mehr zu sagen…Ich war heilfroh, dass es dann noch mit Homburg geklappt hat. Arbeitslos wollte ich auf gar keinen Fall sein.

Wie geht Ihr das Match im Moselstadion an?

Wenn ich wüsste, dass wir den Klassenverbleib schaffen und die Eintracht den Dreier braucht, um aufzusteigen, können sie die Punkte haben (lacht). Im Ernst: Es wird für uns ein sehr leichtes Spiel. Wir treten beim Tabellenführer an, keiner erwartet etwas von uns.

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