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Wer kommt für Gustav Schulz über rechts?

„Eine positive Anspannung ist spürbar. Jeder weiß, dass es jetzt um alles geht. Die Jungs haben auch heute absolut konzentriert gearbeitet und ausgesprochen gut trainiert“, berichtet Reinhold Breu, Cheftrainer des Regionalligisten SV Eintracht Trier 05, nach der abschließenden Übungseinheit vor dem Nachholspiel am Dienstag, ab 19 Uhr, beim Südwestrivalen VfR Wormatia Worms.

Der Coach wird sein Team umbauen (müssen) – schließlich hat Johannes Kühne (Foto) seine Oberschenkelzerrung überwunden und dürfte wieder in die Innenverteidigung rücken. Gustav Schulz fehlt wegen der fünften Gelben Karte, unterzieht sich derzeit zudem Herz-Untersuchungen, nachdem er am Freitag beim 2:2 gegen Münster hier Beschwerden hatte und wäre sowieso ausgefallen. Wer für Schulz auf der rechten Seite ran darf, ließ Reinhold Breu am Montag Abend noch völlig offen. „Vielleicht läuft ein ganz offensiver Mann auf oder eher ein defensiv strukturierter. Tatsache ist, dass wir keinen gelernten Mann für die rechte Außenbahn zur Verfügung haben, weil ich Andreas Anicic erneut offensiv zentral aufstellen.“ Wahrscheinlichste Variante scheint, entweder Thomas Kempny oder Nicolas Fernandes rechts spielen zu lassen. Angreifer Sahr Senesie ist nach ausgeheilter Adduktorenzerrung wieder genesen, kam bereits am Freitag zu einem Kurzeinsatz, hat aber laut Breu „noch nicht die Luft für 90 Minuten“.

Obwohl Worms als Schlusslicht mit 21 Punkten kaum noch Chancen auf den Klassenverbleib hat, erwartet der SVE-Coach eine aggressive Wormatia, die „uns als alten Rivalen unbedingt in die Knie zwingen will“. Sein Team möchte an die gegen Münster gezeigten Stärken anknüpfen. „Wenn uns das gelingt, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir in Worms einen Dreier einfahren. Schließlich hat die Wormatia bei aller Wertschätzung halt nicht die Qualität der Preußen.“

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