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Eintracht Trier erreicht über acht Millionen Fernsehzuschauer

8,23 Millionen Fernseh-Zuschauer: So viele hat der SV Eintracht Trier 05 im bisherigen Saisonverlauf mit seinen Spielen in der Fußball-Regionalliga erreicht. Diese und viele weiteren Statistiken wurden am gestrigen Donnerstag bei der Halbzeit-Tagung der Regionalligavertreter in der Sportschule Wedau in Duisburg bekannt.

In neun verschiedenen TV-Sendern gab es 31 Mal Spielberichte von der Eintracht. Damit belegt der SVE immerhin Platz drei im Regionalliga-Ranking: Partien des SV Waldhof Mannheim sahen bislang 15,23 Millionen Zuschauer, Spiele des SC Verl 13,92 Millionen Fußballfreunde via Bildschirm. Schlusslicht ist Fortuna Düsseldorf II, deren Spiele bislang nur von 90.000 Menschen verfolgt wurden. „Die Zahl von 8,23 Millionen Zuschauern hört sich sicher gut an. Dennoch ist die Fernsehpräsenz nicht so, wie wir sie uns wünschen würden. Es müsste eine regelmäßige Berichterstattung etwa im SWR-Fernsehen erfolgen“, sagt Eintracht-Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs und spielt damit auch auf die mangelnde Attraktivität der 2008 neu gegründeten, viertklassigen Regionalliga an.

Dass es hier Verbesserungsbedarf gibt, wurde bei der gestrigen Tagung in Duisburg sehr deutlich. Inzwischen ist eine „Kommission Analyse Spielklassenstrukturreform“ unter Vorsitz von DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher ins Leben gerufen worden. Gemeinsam mit Vertretern des DFB-Spielausschusses und der Vereine soll noch in diesem Monat in einem ersten Treffen die Lage der Regionalliga analysiert werden. Beim DFB-Bundestag im Herbst soll dann eine umfassende Zwischenbilanz vorgestellt werden. „Der Tenor war auch gestern, dass die ersten Mannschaften die Zweitvertretungen von Profiklubs nicht in dieser Liga haben wollen. Das mindert die Attraktivität doch um einiges“, berichtet Fritz Fuchs. Der sportliche Leiter vertrat den SVE gestern in Duisburg. Gedankenspiele, wie die vierte Liga interessanter gestaltet werden kann, gibt es einige. Ein Kernpunkt ist die Aufstiegsregelung. „Die Forderung der meisten Klubs geht in Richtung zwei Aufsteiger“, so Fuchs.

Eine Statistik konnte den Eintracht-Fußballchef derweil ganz und gar nicht erfreuen: In der Fairness-Tabelle belegt der SVE den letzten Platz. „Angefangen mit den beiden Platzverweisen im ersten Spiel gegen Schalke II haben wir uns zu viele Disziplinlosigkeiten geleistet, die uns auch etliche Punkte gekostet haben. Auch hier müssen wir in der Restrückrunde den Hebel ansetzen“, unterstreicht Fuchs.

Der Rahmenterminplan für die neue Saison, in der am Modus mit einem Aufsteiger und drei Absteigern definitiv nichts geändert wird, sieht den ersten Spieltag für das Wochenende zwischen dem 6. und 8. August vor. Eine Woche später geht die erste Runde im DFB-Pokal über die Bühne. Winterpause ist nach dem 19. Dezember. Der erste Spieltag im Jahr 2011 ist zwischen dem 11. und 13. Februar. Der 34. und letzten Spieltag wird am 28. Mai angepfiffen.

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