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Auch Daniel Ischdonat attestiert Eintracht unglückliche Niederlage

Aufmerksamer Beobachter der Regionalligapartie am Mainzer Bruchweg war am Freitag Abend Daniel Ischdonat. Zwischen 1996 und 2006 stand er im Kasten des SV Eintracht Trier 05, erreichte mit dem SVE 1998 den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale und schaffte 2002 den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, ehe er zum damaligen Bundesligisten nach Mainz wechselte. “Es waren wunderschöne Jahre in Trier”, bekennt “Ischi”, der ein Jahrzehnt lang einer der großen Sympathieträger im Trierer Dress war. Klar, dass der Besuch des Duells zwischen dem 1. FSV Mainz 05 II und der Eintracht zu den (angenehmen) Pflichtterminen zählte. Die 0:1-Niederlage der Schützlinge von Mario Basler bezeichnete auch “Ischi” am Ende als “ziemlich unglücklich”. Ein Chancenplus des SVE, die gute Spielanlage der Gäste von der Mosel, der zweifelhafte Elfmeter in der Schlussphase und die zwei harten roten Karten für Josef Cinar und Wilko Risser in der hitzigen Schlussphase: Daniel Ischdonat hatte in seiner Analyse einige Argumente parat, um die bittere Pleite des SVE zu begründen. “Ganz ehrlich: Es haben zwei Herzen in meiner Brust geschlagen”, gab der Mainz05-Keeper im Wartestand ganz offen zu.
Seit dreieinhalb Wochen ist der 32-Jährige, der sich mit seiner Frau und den beiden Kindern Isabelle (12) und Yannik (7) in Mainz “sehr wohl fühlt”, nach langer Verletzungspause wieder im Training, hofft zumindest noch auf die eine oder andere Nominierung durch Cheftrainer Jörn Andersen in den Zweitligakader. Am 16. Oktober war dem gebürtigen Leverkusener ein abgesplittertes Knorpelstück entfernt und darüber hinaus ein abgerissenes Syndosmoseband im Sprunggelenk operiert worden, ehe der Schlussmann bis Ende Februar ausfiel. Im Wettkampf mit Dimo Wache und Christian Wetklo hatte “Ischi” in der vergangenen Saison 2007/08 gleich 16 Mal die Nase vorn; freilich auch durch Verletzungen der beiden Konkurrenten bedingt. Wie es nach der Saison weiter geht, ist für Daniel Ischdonat noch unklar: Der Vertrag läuft aus, bis jetzt hat Nullfünf-Manager Christian Heidel noch keine Signale auf eine weitere Zusammenarbeit entsendet. Nach Trier zurück kehren wird “Ischi” übrigens in jedem Fall (auch weiterhin): Schließlich besitzt er in Zemmer-Rodt mit seiner Familie ein Haus…

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