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Künftig mehr Fans bei Spielen von Gladiators und Eintracht-Trier erlaubt

Vertreter der beiden professionellen Sportvereine in Trier haben sich mit Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Ordnungsdezernent Thomas Schmitt auf ein Konzept zur Wiederzulassung von Stadionbesuchen geeinigt.

Demnach dürfen künftig 1.200 Fans die Basketballspiele der Römerstrom Gladiators in der Arena besuchen, die in der Barmer 2. Basketball Bundesliga spielen. Das entspricht 20 Prozent der normalerweise vorhandenen Sitzplätze.  Den Spielen der Eintracht Trier dürfen im Moselstadion 1.500 Fans zuschauen. Um diese Zahl unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu erreichen, werden Stehplätze zu Sitzplätzen umfunktioniert. In Arena und Moselstadion gilt dann ein Alkoholverbot und eine Nicht-Zulassung von Gästefans.

Voraussetzung für diese Ausnahmegenehmigung, wie sie die  Elfte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (11.CoBeLVO) in Teil 2, § Absatz 8 definiert, waren von den Vereinen überarbeitete Hygienekonzepte, die Ordnungs- und Gesundheitsamt überprüft haben.

Die Ausnahmegenehmigung gilt bis zum Ende dieses Jahres, kann allerdings widerrufen werden, wenn es das Infektionsgeschehen nötig machen sollte.

Beide Seiten begrüßten die Einigung. „Wir wissen um die schwierige Situation, in die die Pandemie den Sport und insbesondere die beiden Profi-Vereine gebracht hat und freuen uns, dass wir zusammen einen guten Kompromiss zwischen Einschränkungen und Möglich machen gefunden haben“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Er habe die beiden Vereine stets als verlässliche Partner kennen gelernt. Auch der für die Kontrolle der Corona-Verordnungen zuständige Ordnungsdezernent Thomas Schmitt begrüßte die Vereinbarung: „Für uns ist das ein bedeutendes Anliegen, denn der Besuch von Sportveranstaltungen ist für viele Menschen wichtiger Teil der Freizeitgestaltung.“ Auch die Vertreter der Vereine  sind froh, wieder mehr Zuschauer begrüßen zu dürfen: „Wir bedanken uns bei den Vertretern der Stadt Trier für das Vertrauen, die Unterstützung und die Möglichkeit, wieder mehr Zuschauer im Moselstadion begrüßen zu dürfen. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und werden alles daransetzen, das besprochene Hygienekonzept bestmöglich umzusetzen“, sagte Björn Berens Geschäftsstellenleiter der Eintracht Trier.

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