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Michael Reiser übernimmt von Berti Inhestern

Tschüs Berti, herzlich willkommen Michael: Seit Beginn dieses Monats hat der SV Eintracht Trier 05 einen neuen Zeugwart und Betreuer. Nach gut zwei Jahren hat sich Berthold „Berti“ Inhestern (im Bild links) von seinem Amt zurückgezogen und den Stab nach einer intensiven Einarbungszeit an Michael Reiser (rechts) weiter gereicht.

Der 54-Jährige  war bis vor kurzem in gleicher Funktion beim SVN Zweibrücken tätig – und das gleich über elf Jahre hinweg. Der frühere Torwart der SG Rieschweiler und des damaligen SV Niederauerbach (bis hinauf zur Verbandsliga Südwest) freut sich auf „eine neue Herausforderung bei einem Traditionsverein wie der Eintracht. Während ich über all´ die Jahre hinweg in Zweibrücken immer wieder viel improvisieren musste, sind hier die Voraussetzungen und Perspektiven doch viel versprechender“. Bis Sommer habe er beim SVN gut und zielgerichtet mit den inzwischen bei der Eintracht als Cheftrainer und sportlicher Leiter tätigen Peter Rubeck und Heiner Semar zusammen gearbeitet. „Das will ich nun hier in Trier fortsetzen. Ich weiß, wie beide ticken“, lässt Reiser, der früher beruflich lange im Einkaufs- und Qualitätswesen in der Schuh- und Lederbranche international tätig war, durchblicken.

Der gebürtige Zweibrücker ist dankbar, dass er von Berti Inhestern ein so gut bestelltes Feld übernommen hat. Auch die Einarbeitung sei sehr gut gelaufen, sagt Reiser, der weiter betont: „Ich kann Berti jederzeit anrufen und ihn im Zweifelsfall um Rat fragen. Sicher hätten wir auch ein gutes Duo gebildet.“

Das aber kam für den 54-jährigen Wahl-Eifeler leider nicht in Frage: „Ich habe mich zuletzt bedingt durch andere Tätigkeiten etwas übernommen und musste einfach zurück schrauben.“ Der mit seiner Familie in Prümzurlay in der Südeifel lebende Inhestern fungiert derzeit nicht nur als Hausmann in den eigenen vier Wänden und Verwalter des Schlosses Holsthum, sondern coacht auch noch den B-Kreisligisten SG Echternacherbrück.

Im Rückblick sagt Bert, der auch künftig je nach zeitlicher Beanspruchung noch das eine oder andere Match im Moselstadion verfolgen will: „Die gut zwei Jahre bei der Eintracht haben mir großen Spaß gemacht. Ich habe viele interessante Leute kennen gelernt, einiges erlebt und viel mitgenommen.“ Bereits bis Ende 2012 war er über fünf Jahre hinweg im Nachwuchsbereich der Eintracht als Betreuer tätig.

Schweren Herzens müssen die SVE-Spieler, die ihren bisherigen Betreuer und Zeugwart mit einem Präsentkorb, einem Essensgutschein und einem guten Tropfen gebührend nach dem Nöttingen-Spiel (2:0) verabschiedet hatten, nun auch auf den stets zu den Auswärtspartien von Ehefrau Elke liebevoll gebackenen Kuchen verzichten.

Eine Gattin mit großen Backkünsten hat der ledige Michael Reiser zwar nicht, er ist aber überzeugt davon, dass „wir eine gute Lösung finden werden und die Jungs sich entsprechend auf den Bus-Fahrten stärken können…“

Ein großes Dankeschön gibt es auch von Vereinsseite. Vorstandsmitglied Roman Gottschalk unterstreicht: „Berti Inhestern hat sich hier voll rein gekniet und sich toll um Trainer und die Jungs gesorgt. Wirklich schade, dass er geht. Seinen Entschluss respektieren wir aber. Michael Reiser wünschen wir hier bei uns gutes Schaffen und viel Erfolg.“

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