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Das nächste „Endspiel“ steigt bei Rubecks Ex-Klub

Sieben Jahre lang war Peter Rubeck verantwortlicher Trainer beim SVN Zweibrücken, der am Samstag, ab 14 Uhr, den SV Eintracht Trier 05 in der Fußball-Regionalliga Südwest empfängt. Zwei Mal stieg Rubeck in dieser Zeit mit den Rosenstädtern auf und nahm auch zwei Mal am DFB-Pokal teil.

Wenn er nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, will und wird der  53-Jährige aber weder allzu sehr in der Vergangenheit schwelgen, noch allzu viele Hände schütteln, sondern sich voll auf die Begegnung konzentrieren: „Ich bin jetzt Trainer von Eintracht Trier. Und das alleine zählt.  Von daher ist die Partie am Samstag eine normale für mich.“ Klar – im Umfeld kennt er noch etliche Personen. Die Mannschaft hat aber nach seinem Abgang Mitte vergangenen Jahres ein nahezu komplett anderes Gesicht erhalten. „Aus dem aktuellen Zweibrücker Kader hat nur Nino Lacagnina unter mir gespielt“, berichtet der in Zweibrücken geborene, indes aus dem benachbarten saarländischen Brenschelbach stammende Rubeck, der genauso  wie der sportliche Leiter Heiner Semar und seine Akteure Rudy Carlier und Bruno Gomis früher in der Westpfalz tätig war.

Das Match im Westpfalzstadion ist für den SVE-Coach „eines von zehn Endspielen“. Es geht um alles für die aktuell auf Rang 14 notierte Eintracht, die auf jeden Fall am Ende fünf Teams hinter sich lassen will, um so nach dem letzten Spieltag auch den Klassenverbleib sicher in der Tasche zu haben.

„Die allermeisten in unserem Kader haben auch wirklich begriffen, um was es geht“, berichtet Rubeck. Beim Ziel, am Samstag in Zweibrücken einen Dreier zu landen, werden indes auf jeden Fall vier Akteure nicht dabei sein können: Neben den langzeitverletzten Ugur Albayrak und Holger Lemke sind dies Christoph Buchner, dessen Adduktorenprobleme immer noch nicht in dem erforderlichen Maße abgeklungen sind und Milorad Pekovic. Nach seinem insgesamt neuntägigen Heimat-Aufenthalt in Montenegro bei seiner Ehefrau und seinem neu geborenen Kind wird er erst am morgigen Freitag nach Trier zurückkehren. Noch fraglich ist die Einsatzfähigkeit des erst zur Wochenmitte hin wieder ins Training eingestiegenen Bruno Gomis, der ähnlich wie Buchner mit einer Adduktorenverletzung zu kämpfen hat(te).

Zweibrücken hat zwar noch im Laufe dieser Saison eine große Spielerfluktuation erfahren und ist zwischenzeitlich auf den letzten Platz abgerutscht. Dass mit dem Team von Trainer Guido Hoffmann weiterhin zu rechnen ist, machen auch die beiden bisherigen Auftritte nach der Winterpause deutlich: In Mannheim  und zu Hause gegen Play-Off-Kandidat Saarbrücken wurde jeweils nur knapp mit 0:1 verloren; die Partie gegen Koblenz fiel wegen widriger Platzverhältnisse aus und das Pfalzderby beim 1. FC Kaiserslautern II wurde auf Mittwoch, 8. April, verlegt.

„Uns erwartet ein schwieriges Match. Der Platz wird wohl nicht gerade in einem Top-Zustand sein. Die Zweibrücker Mannschaft wird zunächst versuchen, leidenschaftlich zu verteidigen. Sie haben viele junge Kerle in ihren Reihen, die ohne Ende kämpfen, um sich damit unter Umständen auch für andere Vereine zu empfehlen“, so Rubeck abschließend.

Dieser Bericht wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von  hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

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