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„Brauchen die volle Wucht von den Rängen“

Nur allzu gerne hätten sie beim SV Eintracht Trier 05 den Schwung aus dem 1:0-Heimsieg am Samstag vor einer Woche gegen den SVN Zweibrücken mit ins Auswärtsspiel der Regionalliga Südwest am vergangenen Freitag beim FC Nöttingen genommen – das Wetter machte den Blau-Schwarz-Weißen aber einen Strich durch die Rechnung. Starke, anhaltende Regenfälle sorgten für eine Absage der Partie in der Nähe von Pforzheim. Somit konnte man sich beim SVE früher als eigentlich geplant auf die Partie am Mittwoch, 17. September, 19 Uhr, im Moselstadion gegen den Sportclub Freiburg II konzentrieren.

„Alles Jammern hilft nichts – wir haben versucht, nach der relativ überraschenden Spielabsage das Beste aus der Situation zu machen“, berichtet Peter Rubeck, der Coach der Eintracht. Freitag Nachmittag und Samstag Morgen wurde so intensiv trainiert. „Es geht weiter darum, dass wir unser Überzahlspiel verbessern, uns taktisch in bestimmten Situationen besser verhalten. Hier haben wir in den beiden Einheiten einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“, sagt Rubeck, der sich zudem über die fortschreitende spielerische Integration des vor rund anderthalb Wochen verpflichteten Angreifers Ugur Albayrak freut. „Er hat schon gegen Zweibrücken seine Qualitäten angedeutet und wird uns noch sehr helfen können“, ist Rubeck vom 26-jährigen Offensivmann, der zuletzt für Eintracht Frankfurt II und davor unter anderem für Kickers Offenbach, den SV Darmstadt 98 und den FSV Frankfurt auf Torejagd gegangen war, überzeugt.

Den nächsten Gegner, den einen Rang hinter dem SVE auf Position 14 notierten SC Freiburg II, schätzt Rubeck „unabhängig von der aktuellen Tabellenlage als spielerisch stark“ ein. Das wegen des damaligen DFB-Pokalspiels gegen die Freiburger Bundesligaprofis (0:2) vom 16. August auf den kommenden Mittwoch verlegte Match birgt zudem eine Gefahr: Gerade während der Woche bedienen sich die U23-Teams gerne einmal Leihgaben aus den Profikadern.

Was  die Unterstützung durch die Zuschauer angeht, zieht der SVE-Coach Vergleiche mit den beiden jüngsten Heimspielen: „Unsere Fans haben uns zuletzt fantastisch den Rücken gestärkt. Gemeinsam wollen  wir jetzt auch die schwere Aufgabe am Mittwoch meistern. Dafür brauchen wir 90 Minuten Geduld und die volle Wucht von den Rängen.“

Weiter fordert der Trierer Trainer: „Wir müssen höllisch aufpassen. Die Konsequenz und das Abwehrverhalten aus den Zu-Null-Heimspielen gegen Elversberg (0:0) und Zweibrücken müssen auch gegen Freiburg II der Maßstab sein.“

Verbesserungswürdig ist die Chancenverwertung, die im Duell mit Zweibrücken unnötiges Zittern bis zum Abpfiff erspart hätte – hier ruhen nicht zuletzt die Hoffnungen auf Ugur Albayrak…

 

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