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Eintracht trotzt Tabellenführer einen Punkt ab!

Dankbarer Applaus von den Rängen, Abklatschen mit den Fans, allenthalben zufriedene Gesichter im blau-schwarz-weißen Lager: Der SV Eintracht  Trier 05 gewann zwar nicht am Dienstag Abend, konnte aber dem bisher ausnahmslos siegreichen Regionalliga-Südwest-Spitzenreiter Sportvereinigung 07 Elversberg beim 0:0 einen verdienten Punkt abtrotzen. „Das war die Trotzreaktion auf die schwache Vorstellung am vergangenen Freitag beim 1:2 in Walldorf. Heute hat meine Mannschaft wieder ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, konnte Eintracht-Cheftrainer Peter Rubeck feststellen.

Auch, wenn die Partie vor 1317 Zuschauern keine Treffer bot, war sie aber gut anzuschauen. Beide Mannschaften boten sich einen rassigen Fight, der unter der sehr guten Leitung des Unparteiischen Michael Kempter aus dem südbadischen Sauldorf spannend bis zum Abpfiff blieb.

Im Eintracht-Team hatte es nach der Pleite von Walldorf zwei Veränderungen gegeben: Ugur Dündar und Boris Becker  (zentrales bzw. rechtes Mittelfeld) rückten ins Team. Dafür musste Robin Garnier zunächst auf die Bank. Erich Sautner schaute sich das Match gemeinsam mit Denis Pozder von der Tribüne aus an. Milorad Pekovic agierte gegen die Gäste aus dem Saarland derweil neben Rudy Carlier als zweiter Angreifer.

Die Kicker mit der Porta auf der Brust waren direkt voll im Spiel drin, zeigten auch immer wieder gelungene Kombinationen bei ihren Angriffsbemühungen. Die erste Gelegenheit verbuchten aber die von Willi Kronhardt trainierten Saarländer. In der 20. Minute legte Thomas Birk auf Dominik Rohracker ab, der schoss von der Strafraumkante aus über das Tor. Auf der Gegenseite passte der aufgerückte Außenverteidiger Fabian Zittlau auf Carlier, doch der Franzose traf in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (31.).

Bis zum Pausenpfiff gab es dann noch [3] In most cases the hard drive heads will click, because they are unable to find the file recovery matching what is stored on the PCB. hüben wie drüben je einen Hochkaräter: Auf Flanke von Christoph Anton kam Torge Hollmann aus kurzer Distanz zum Kopfball, erwischte die Kugel jedoch nicht voll (34.). Dann zeigte Jerome Reisacher seine Klasse. Im Eins-gegen-eins rettete der Schlussmann gegen Patrick Dulleck, den Nachschuss setzte Michael Blum neben den Kasten der Eintracht.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging ein spektakulärer Fallrückzieher von Pekovic nur knapp übers Tor (48.). Auf der Gegenseite war Reisacher beim Schuss von Mijo Tunjic auf dem Posten und bewies erneut, dass auf ihn Verlass ist (50.). Wiederum nur fünf Minuten später zielte Becker nach Anton-Vorlage nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Die Chance von Rohracker, der ebenfalls knapp vorbei schoss (58.), sollte für eine Weile die letzte Möglichkeit in dem Südwestduell gewesen sein.

Das Geschehen verlagerte sich wieder mehr ins Mittelfeld. Dem SVE 05 gelang es, die SVE 07 mit viel Power und Einsatz vom eigenen Tor wegzuhalten. Spannend wurde es dann nur nochmal in der 77. Minute (Reisacher aus kurzer Distanz gegen Maek zur Stelle). Sieben Minuten später erwischte Carlier nach Freistoß von Ajdin Zeric den Ball nicht richtig.

„Wir haben gut gespielt, sind zufrieden mit dem Punkt gegen den Spitzenreiter und haben gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Der Punkt ist gut für unser Selbstvertrauen. Wir fahren jetzt gestärkt nach Baunatal“, betonte Milorad Pekovic bereits im Hinblick auf die Partie am kommenden Samstag, ab 14 Uhr, in Nordhessen.  Sein Teamkollege Ajdin Zeric meinte: „Wir haben das gespielt, was wir spielen wollen, waren aggressiv in den Zweikämpfen und haben gut gepresst. Natürlich will man immer gewinnen. Heute sind wir aber absolut einverstanden mit dem Punkt.“

Elversbergs Coach Kronhardt bilanzierte: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir waren gut vorbereitet, hatten auch zwei, drei ordentliche Chancen. Einige Male hat aber der finale Pass bei uns gefehlt. Immerhin hat unsere Serie gehalten. Wir sind weiter ungeschlagen und haben weiter kein Tor aus dem Spiel heraus kassiert.“  Sehr einverstanden mit der Leistung seiner Schützlinge war Peter Rubeck, der erstmals nach wochenlanger Verletzungspause auf Rückkehrer Holger Lemke zurück greifen konnte. Wenn er etwas zu bemängeln hatte, dann die mitunter fehlende Torgefahr. Was die beiden aus dem Kader gestrichenen Sautner und Pozder angeht, meinte Rubeck: „Wer sich anbietet ist im Kader…  .Ich erwarte jetzt von den beiden eine Trotzreaktion.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHNSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

STATISTIK

SV Eintracht Trier 05:  Reisacher – Zittlau, Hollmann, Buchner, Thelen – Dündar, Zeric – Anton (79. Garnier), Pekovic, Becker (64. Lemke) – Carlier (90. 2 Spang)

Auswechselspieler: Keilmann (Tor), Püttmann, Fiedler, Koch

SV 07 Elversberg: Jensen – Birk, Wenzel, Maek, Pinheiro – Eggert- Blum (46. Celik), Cuntz, Rohracker (66. Kyereh) – Dulleck (79. Karikari), Tunjic

Auswechselspieler: Kläs (Tor), Luge, Förster, Pflügler

Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf)

Zuschauer: 1.317

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