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Gut gerüstet in die "Trierer Tage"

Mit einem 2:1-Derbysieg über die TuS Koblenz II hat sich die SG 2000 Mülheim-Kärlich am vergangenen Donnerstag auf die „Trierer Tage“ eingestellt: Mittwoch, 23. April, ab 19.30 Uhr, empfängt das Team des im vergangenen Sommer als Coach verpflichteten Patrick Wagner-Galda das Regionalligateam des SVE im Halbfinale um den Bitburger-Rheinlandpokal, Sonntag, 27. April, 16 Uhr, folgt dann das Punktspiel bei der U23 der Blau-Schwarz-Weißen.

Nach etwas mehr als einem Jahr kommt es damit zur Neuauflage des Duells zwischen dem  Rheinland- und dem zwei Klassen höher angesiedelten SVE I: Am 17. April 2013 zog der SVE durch ein 6:0 am Rhein ins Halbfinale ein und holte später den Titel. Im Falle eines Weiterkommens träfe der SVE diesmal im Endspiel auf den Sieger der bereits am Dienstag   stattfindenden Partie der beiden Rheinlandligisten SG Altenkirchen und Sportfreunde Eisbachtal.

Das Mülheim-Kärlicher Team schaltete im bisherigen Verlauf der Pokalrunde zunächst die beiden A-Ligisten VfR Eintracht Koblenz (8:0) und den FC Horchheim (4:0) aus. Dann gab es ein 1:0 beim Ligakonkurrenten FC Karbach. Im Viertelfinale wurde Bezirksliga-Mitte-Primus TuS Oberwinter mit 3:2 aus dem Weg geräumt. Zuletzt gab es ein 5:3 nach Elfmeterschießen über den Ligarivalen SG Badem.

Gepaart mit dem Abschneiden in der Liga können sie bislang bei dem 2011 endgültig fusionierten Klub mit dem Erreichten sehr zufrieden sein. Als Fünfter der Rheinlandliga-Tabelle hat man sogar noch Platz zwei in Reichweite. Fünf Zähler trennen die 2009 in die Rheinlandliga aufgestiegene SG derzeit vom FC Karbach. Der „Vize“ spielt bekanntlich nach der Normalrunde mit den Zweiten aus dem Südwesten und von der Saar um den Aufstieg in die Oberliga.

Dabei galt es für den von Rot-Weiß Koblenz zurück nach Mülheim-Kärlich zurück gekehrten Wagner-Galda vor der Saison zunächst primär darum, die zwölf A-Junioren an den Seniorenbereich heran zu führen. „Meine Aufgabe ist es, die jungen Talente zu entwickeln und gleichzeitig den angestrebten frühzeitigen Klassenverbleib zu schaffen. Ein Spagat, der sehr reizvoll ist“, wurde Wagner-Galda vor der Runde in der „Rhein-Zeitung“ zitiert. Ganz ohne Erfahrung geht es bei der SG 2000, die vor 14 Jahren aus den Vereinen SSV Urmitz-Bahnhof 1955 und SSV 1921 Mülheim hervor ging, aber nicht: Bekannteste Namen bei der SG sind der frühere Kaiserslauterer und Kölner Jugendspieler und später unter anderen bei der TuS Koblenz aktive Christian Kaes (37) sowie  Marko Sasic, dessen Vater Milan in der Zweiten Bundesliga bereits Koblenz, Lautern und Duisburg trainiert hat. Der 32-Jährige war in der Oberliga für den FV Engers 07 und die SpVgg Wirges aktiv und heiratete im vergangenen Jahr die Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi. Außergewöhnlich hohe Torjägerqualitäten hat zudem der 23-jährige Christian Wiersch, der mit 22 Treffern neben   TuS-Koblenz-Angreifer Enrico Köppen aktuell das Torschützen-Klassement in der Rheinlandliga anführt.

 

Wichtige Hinweise: 

Tickets fürs Halbfinalmatch in Mülheim-Kärlich gibt es am 23. April ausschließlich an der Abendkasse.

Parken: Anhänger der Eintracht wählen auf Anraten der Polizei folgende Parkmöglichkeit: Schulzentrum Mülheim-Kärlich, Reihe Bäume 21; 56218 Mülheim-Kärlich

 

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