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Heikle Aufgabe zum Jahresabschluss in Kassel

Vor dem Winterurlaub wartet auf die Kicker des SV Eintracht Trier 05 noch einmal eine knifflige Aufgabe: Samstag, ab 14 Uhr, tritt das Team mit der Porta auf der Brust beim KSV Hessen Kassel an. Die „Löwen“ sind zwar amtierender Südwestmeister, befinden sich aber aktuell in der Regionalliga in einem anhaltenden Tief. Auch die Trennung von Coach Jörn Großkopf Mitte November brachte keine Besserung der sportlichen Situation. Unter der Leitung der Interimstrainer Carsten Nulle (zugleich Torwart) und Sven Hoffmeister (etatmäßiger Assistenzcoach) ist der KSV nach dem blamablen 0:6 am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern II sogar auf den 14. Platz zurück gefallen.

„Der Druck auf Hessen Kassel ist nach den vielen Misserfolgen in den vergangenen Wochen groß, zudem fehlen einige wichtige Stammspieler. Trotzdem kann ich nur davor warnen, sie in irgendeiner Weise zu unterschätzen. Der Spruch vom `angeschlagenen Boxer`, der zu plötzlich Besonderem fähig ist, bewahrheitet sich gerade im Fußball immer wieder. Sie werden sicher heftigste Gegenwehr leisten“, ließ SVE-Cheftrainer Roland Seitz in der Pressekonferenz am Donnerstag Nachmittag durchblicken. „Wenn wir im Auestadion nicht an unsere Grenze gehen und glauben, dass es schon irgendwie laufen wird, haben wir schon verloren“, stellt der Coach unmissverständlich fest.

In Nordhessen gelte es, mit einem Erfolgserlebnis die bislang so gute Saison für dieses Jahr abzurunden. „Nach dem glatten 3:0 gegen Neckarelz fahren wir zusätzlich gestärkt nach Kassel“, so Seitz, der auch das Hinspiel-Resultat als Motivationsansatz sieht: „Das 2:3 am ersten Spieltag und der Gegentreffer kurz vor Schluss waren schon sehr bitter. Wir wollen unbedingt die Revanche!“

Zwar  fehlt Mittelfeldspieler Steven Kröner wegen seiner fünften gelben Karte und müssen die Youngster Erik Michels, Albutrin Aliu und Kevin Heinz weiter angeschlagen bzw. langzeitverletzt passen, positiv ist aber, dass Christoph Buchner (Foto) seine Gelbsperre abgesessen hat und auch Marco Quotschalla nach beendeter Zwangspause (rot und drei Spiele Sperre nach dem Match in Offenbach) wieder dabei ist. Dadurch ergeben sich für Roland Seitz einige Variationsmöglichkeiten mehr. Auch, um die Spannung in den verbleibenden Übungseinheiten hoch zu halten, will er erst im Hotel vor Ort in Kassel  den Akteuren mitteilen, wer genau in der Startelf steht.

Abfahrt zum finalen 2013er Match ist am Freitag um 10 Uhr. An Spekulationen, die Partie könne dem erwarteten Wintereinbruch zum Opfer  fallen, beteiligt sich der Coach nicht: „Wir gehen einfach davon aus, dass gespielt wird. Alles andere würde unsere Konzentration auf diese Begegnung nur schmälern. Wenn es dann anders kommt, haben wir immer noch genügend Zeit, uns mit der neuen Situation zu beschäftigen.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

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