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Guter Auftritt, aber kein Sieg gegen FCK II

Vieles hat der SV Eintracht Trier 05 am Samstag Nachmittag im Heimspiel gegen den 1. FC  Kaiserslautern II richtig gemacht, sich gegen Ende der ersten und Anfang der zweiten Hälfte Chance um Chance erarbeitet – ein Treffer wollte aber gegen die „Kleinen Rote Teufel“ nicht fallen. Kein Wunder, dass Cheftrainer Roland Seitz in seiner Analyse von einem guten Auftritt seiner Schützlinge sprach, sich aber „verärgert über das Ergebnis“ zeigte.

Von Beginn an war der SVE bei hohen Temperaturen um die 30-Grad-Marke das aktivere Team. Bei seinem Keeper Marius Müller und dem Glück konnte sich der Vorjahresdritte aus der Pfalz bedanken, in der ganz starken Trierer Phase aber der 35. Minute nicht in Rückstand geraten zu sein.

So rettete der FCK-Schlussmann bei Marco Quotschallas Schuss (37.) und klärte dann auch noch per Fuß, nachdem Sylvano Comvalius frei vor ihm aufgetaucht war (42.). Dazwischen klatschte ein Kopfball von Triers Innenverteidiger Michael Dingels  an den Pfosten (38.). Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff klärte FCK-Verteidiger Sascha Mockenhaupt nach Comvalius´ Kopfball auf der Torlinie. Unterm Strich hatte der SVE bis zum Seitenwechsel ein Chancenverhältnis von 7:0 erzielt!

Umstritten die Szene in der 45. Minute. Bei einem hohen Ball in den Trierer Strafraum kam Eintracht-Torwart Andreas Lengsfeld zögerlich aus seinem Gehäuse, traf beim Rettungsversuch den Ball, aber auch Jan-Lukas Dorow. „Das war ein klarer Elfmeter“, monierte der FCK-Angreifer hinterher. Lengsfeld beteuerte indes, in erster Linie den Ball getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel ebbte der Trierer Druck  ab – kein Wunder angesichts des riesigen Aufwands und der Hitze. Nun war auch ein Treffer für die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück möglich.  Zunächst rettete Lengsfeld im Eins-gegen-Eins, als Ricky Pinheiro frei vor ihm aufgetaucht war (62.). Dann fand Dorow bei einem Heber seinen Meister im Trierer Keeper (77.).

„In einem insgesamt guten Spiel haben wir in der ersten Hälfte zu viele Standardsituationen zugelassen. In der zweiten Halbzeit war das nicht mehr so oft der Fall. Außerdem haben wir uns im Spiel nach vorne endlich auch mehr zugetraut“, bilanzierte derweil FCK-Coach Fünfstück.

SVE-Angreifer Comvalius konstatierte: „Wir haben eigentlich alles richtig gemacht. Das war ein gutes Spiel von uns, zumal wir wenig zugelassen haben. Jetzt wollen wir zumindest vier Punkte aus den beiden kommenden Auswärtsspielen in Pfullendorf und bei der SpVgg Neckarelz holen.“

Sein Teamkollege Michael Dingels meinte: „Wir haben alles probiert. Leider hat dann im Endeffekt das Glück auch ein wenig gefehlt. Als die Kräfte nachließen, standen wir hinten aber zumeist sicher und haben so immerhin das zu Null gehalten.“

 

STATISTIK

SV Eintracht Trier 05: Lengsfeld – Brighache, Dingels, Buchner, Zittlau – Spang, Cuntz, Anton (75. Kuduzovic), Abelski, Quotschalla – Comvalius (63. Toure)

1. FC Kaiserslautern: Müller, Zimmer, Bugera, Tasky, Mockenhaupt, Pinheiro, Bach, (58. Simon) Lensch (72. Schwehm), Dorow, Pokar, Jacob (81. Dadashev)

Schiedsrichter: Tobias Fritsch (Bruchsal)

Zuschauer: 1538

Tore: Fehlanzeige

Fotos: www.5vier.de

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