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„Thorsten hat unglaublich gute Arbeit geleistet“

Eintracht Trier ist ein Ausbildungsverein. Dass dies nicht nur im Fußball so ist, davon weiß Thorsten Ströher zu berichten. Er hat in den vergangenen zwölf Monaten als FSJler auf der Jugendgeschäftsstelle des SVE gearbeitet, also ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert.

„Ich wollte nach dem Abitur nicht gleich mit dem Studium weiter machen, sondern mal etwas anderes kennen lernen“, sagt Ströher. Am Freitag hat der 20-Jährige seinen letzten Arbeitstag. Ein Jahr lang war er hinter den Kulissen seines Lieblingsvereins tätig. „Ich habe viel erlebt, neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt“, sagt Ströher und lacht. „Das ist schon eine Menge Arbeit.“

Neben seinem Einsatz auf der Geschäftsstelle war Thorsten auch ein Jahr als Co-Trainer und Betreuer der U12/II tätig. „Er hat hier unglaublich gute Arbeit geleistet. Es ist sehr, sehr schade, dass die Zusammenarbeit nun nach einem Jahr leider endet“, sagt Jugendkoordinator Michael Ziegler über das tägliche Miteinander. Fortan werden Thorstens Aufgaben auf andere Schultern verteilt. Von der Planung über die Organisation bis hin zur Koordination des Jugendspielbetriebs war Ströher als rechte Hand von Ziegler in die tägliche Arbeit eingebunden. „Gut gefallen hat mir die Arbeit an der Homepage und, dass ich eigene Ideen entwickeln und umsetzen konnte“, sagt Ströher. „Das war es, was ich mir nach dem Abi vorgestellt habe.“

Nach seinem Abschied von der Geschäftsstelle wird sich der eingefleischte Eintracht-Fan um eine Wohnung in Mannheim kümmern müssen. „Im September beginnt mein Studium“, sagt Ströher, der sich für den Studiengang zum Wirtschaftsingenieur eingeschrieben hat.

„Wir wünschen Thorsten für seinen weiteren Weg alles Gute und hoffen, dass er diesen Weg genauso gut weiter geht, wie er es hier getan hat“, sagt Roman Gottschalk, SVE-Vorstand mit dem Schwerpunkt Jugend, und lobt das außerordentliche Engagement des jungen FSJlers und Geschäftsstellenleiterin Tanja Schäfer ergänzt: „Auf Thorsten kann man sich verlassen. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und bringt eine Menge Eigenverantwortung mit. Du kannst jeden hier fragen, alle sind voll des Lobes für die Arbeit von Thorsten.“

Egal ob Spielerwechsel, neue Trikots oder als Ansprechpartner, seine Arbeit auf der Geschäftsstelle und als Co-Trainer wurde Thorsten nie langweilig. „Die Organisation des Porta-Nigra-Cups hat mir sehr viel Spaß gemacht und natürlich, mit meinem Team zu trainieren und unterwegs zu sein zu Turnieren und Spielen“, resümiert er die vergangenen zwölf Monate. Jetzt, gegen Ende des Jahres wurde es dann noch einmal spannend. „Es stand die Wechselperiode an und die Kader wurden kräftig durchgerüttelt, da war natürlich viel zu tun.“

Er nimmt all diese für ihn noch frischen Eindrücke mit in seinen neuen Lebensabschnitt, schließlich war der Einsatz als FSJler seine erste intensive Erfahrung in der Arbeitswelt. „Es ist gut, dass wir jungen Menschen wie Thorsten im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres diese Einblicke ermöglichen konnten“, sagt Dirk Jakobs, Geschäftsführer des SV Eintracht Trier 05. Und für Thorsten war es natürlich das Größte, als Eintracht-Fan ein Jahr lang für seinen Verein zu arbeiten. „Ich bleibe der Eintracht immer treu und bin, so oft es die Zeit zulässt, im Stadion.“

 

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