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SVE steht im Regen – Zweite Auswärtsniederlage in Folge

1_Koeln-SVE_AnfangEintracht Trier hat sein Auswärtsspiel bei der U23 des 1.FC Köln mit 0:3 verloren. Vor 600 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion konnte der SVE nicht an die gute Leistung des letzten Heimspiels anknüpfen und unterlag auch in der Höhe verdient. Durch diese Niederlage rutscht Trier auf den siebten Tabellenplatz der Regionalliga West.

„Ich bin sehr enttäuscht. Das ist nicht das, was ich mir in der Regionalliga vorstelle“, sagte Cheftrainer Mario Basler nach der Partie.

„Ein Sieg in Köln wäre eine Sensation“, hatte Basler im Vorfeld der Partie im Franz-Kremer-Stadion gesagt. Und als ob die Eintrachtler erst gar nicht an einen Erfolg beim FC geglaubt hätten, traten sie auch über weite Strecken an. Nachdem Kenneth Kronholm noch glänzend gegen den frei vor ihm auftauchenden Thiemo-Jerome Kialka gerettet hatte (6.), war es nur eine Minute später Michael Niedrig, der nach der Ecke von Mahmut Temür und dem Kopfball des am langen Pfosten sträflich frei stehenden Andreas Dick aus den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drücken konnte. Der SVE fand in der Anfangsphase offensiv quasi überhaupt nicht statt. Deshalb korrigierte Coach Basler seine Formation auch früh. Für den defensiven Mittelfeldspieler Max Bachl-Staudinger wechselte er in Minute 23 Florian Bauer als zweite Spitze neben Sahr Senesie ein. Doch der FC hatte zunächst weitere Chancen; Kialka fand aber mit seinem Schuss ebenso wenig den Weg ins Tor (23.), wie Dino Bisanovic, dessen 25-Meter-Knaller noch abgefälscht wurde (26.). Die kleinen Geißböcke ließen die Trierer kommen, doch die wirkten auch nach der Hereinnahme von Bauer im Spiel nach vorne ungefährlich; mit einer Ausnahme: Auf Vorlage von Senesie kam der Ex-Kölner Gustav Schulz an den Ball, der ließ zwei Akteure der Gastgeber austanzen, ehe er mit seinem platzierten Schuss am Innenpfosten scheiterte (29.). Wie wenig Mario Basler von dem Auftritt seiner Schützlinge zur Halbzeit gehalten hatte, wurde alleine darin deutlich, dass Senesie & Co. schon nach acht Minuten wieder das Spielfeld betraten… „Wir woll´n Euch kämpfen seh´n“, riefen die knapp 200 mitgereisten Eintracht-Anhänger ihren Lieblingen zu Beginn von Halbzeit zwei zu. Der SVE agierte in der Tat engagierter, musste aber schon in der 49. Minute einem weiteren Abwehrfehler Tribut zollen: Thomas Kraus passte von links auf den in der Mitte völlig frei stehenden Kialka, der keine Mühe hatte, Kronholm aus zwölf Metern zum 2:0 zu überwinden. Bezeichnend für den schwachen Trierer Auftritt an diesem Samstag Nachmittag die Aktion in der 53.Minute, als Martin Wagner nach Anicic-Flanke FC-Keeper Roland Müller schon überwunden hatte, sich dann aber dennoch abdrängen ließ und den Ball ans Außennetz setzte. Die Eintracht war anschließend bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen – und an den drei, vier nennenswerten Aktionen bis zum Abpfiff war fast immer Andreas Anicic beteiligt. Selbst scheiterte er mit einem Fernschuss in der 69. Minute (knapp drüber) und zwei Minuten später, als er seinen Meister in Keeper Müller fand. Zuvor konnten die Kölner nach Kopfball des eingewechselten Tim Eckstein (nach Anicic-Ecke) im letzten Moment klären (63.). Außerdem noch Martin Wagner frei stehend aus 13 Metern (drosch die Kugel aber in die zweite Etage) – das war es aus Trierer Sicht. Der FC legte noch einmal nach als der ansonsten fehlerfrei spielende Kenneth Kronholm den Kölner Jose-Pierre Vunguidica im Strafraum zu Fall brachte. Den Strafstoß knallte der langjährige Kölner Bundesligaprofi Carsten Cullmann zum 3:0 in die Maschen (79.). Konsequenz aus dem schwachen Eintracht-Auftritt: Mario Basler hat den freien Montag gestrichen und kündigte darüber hinaus noch weitere Übungseinheiten an: „Wir trainieren Montag, Dienstag und Mittwoch je zwei Mal.“

1. FC Köln: Müller – Dick, Schwellenbach, Cullmann, Schulte (85. Wernscheid) – Kraus, Niedrig, Bisanovic (64. Salger), Vunguidica – Temür, Kialka (86. Terodde)
Eintracht Trier: Kronholm – Dingels (46. Kempny), Cinar, Lacroix, Rakic – Anfang (54. Eckstein), Bachl-Staudinger (23. Bauer) – Anicic, Schulz, Wagner – Senesie
Tore: 1:0 Niedrig (7.), 2:0 Kialka (48.), 3:0 Cullmann (80., FE)
Schiedsrichter: Günter Perl
Zuschauer: 600

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