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“Müssen jetzt zusammen rücken”

Er spielte 79 Mal in der Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Schalke 04, den 1. FC Kaiserslautern und den MSV Duisburg, absolvierte 19 Zweitligaeinsätze für Energie Cottbus und Duisburg, wurde um die Jahrtausendwende drei Mal österreichischer Meister mit dem FC Wacker Innsbruck, kickte im Herbst 2008 noch einmal bei den Tirolern, nachdem er in zwei Jahren 43 Einsätze für die Fortuna aus Düsseldorf in der Regionalliga bestritten hatte. In der Winterpause wechselte der 34-jährige, gebürtige Kölner zum SV Eintracht Trier 05 und ist seitdem eine feste Größe im zentralen Mittelfeld der Basler-Elf. Im Interview mit www.eintracht-trier.com äußert sich Anfang zur aktuellen Lage.

Nach de klaren 0:3 am Dienstag in Verl und zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen habt Ihr einiges gut zu machen, Markus…

Was heißt gut zu machen? Zurückholen können wir nichts mehr. Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Es war ja im Prinzip von Beginn an klar, dass es gegen den Abstieg geht.

Woran lag es, dass Ihr so sang- und klanglos in Verl verloren habt?

Aufwand und Ertrag standen in keinem Verhältnis. Es ist ja eigentlich seit Wochen fast immer das gleiche: Wir haben mindestens genauso viele Chancen wie der Gegner, machen aber die Tore nicht. Hinzu kamen noch individuelle Fehler in der Rückwärtsbewegung. Tatsache ist, dass wir uns heute deutlich steigern müssen.

Euer nächtliches “Straftraining” im Moselstadion nach der Rückkehr aus Verl hat ein bundesweites Medienecho nach sich gezogen. Die großen Presseagenturen und die Bild-Zeitung berichteten von dieser außergewöhnlichen Übungseinheit. Als Spieler muss es nicht so prickelnd sein, um halb zwei noch 40 Minuten stramm zu laufen!!?

Danach habe ich als Profi nicht zu fragen. Es war eine Entscheidung des Trainers und damit basta. Wir als Spieler haben das so akzeptieren und müssen uns hinterfragen, warum der Trainer eine solche Maßnahme durchzieht.

Die Vorzeichen heute sind nicht gerade blendend, zumal durch Sperren und Verletzungen fünf zum Teil sehr wichtige Akteure fehlen…

Wir müssen jetzt zusammen rücken. Gerade die Erfahrenen unter uns müssen jetzt in die Bresche springen. Die Situation ist gefährlich, zumal mit dem 1. FC Kleve im Grunde genommen der schwerste Gegner auf uns wartet. Schließlich erwartet jeder von uns einen Sieg – und das Schlusslicht kann fast schon befreit aufspielen.

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