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DFB-Junioren-Pokal: U19 scheitert an Ingolstadt

Die U19 von Eintracht Trier ist im DFB-Junioren-Vereinspokal in der ersten Runde am Nachwuchs von Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt gescheitert. Schon nach einer knappen Viertelstunde führten die Gäste auf dem Nebenplatz des Moselstadions mit 2:0, dem späteren Endergebnis. Auch wenn die A-Junioren des SVE sich danach mit viel Engagement gegen die Niederlage stemmten, blieb dem Team von Trainer Pascal Bach ein eigenes Tor verwehrt.

Zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Regionalliga Südwest hat die A-Jugend von Eintracht Trier den Sprung in die zweite Pokalrunde leider verpasst. Das im Vergleich zur Vorsaison runderneuerte Team von Trainer Pascal Bach begann vor den Augen von SVE-Kapitän Simon Maurer, Cheftrainer Daniel Paulus und Abwehr-Routinier Josef Cinar fahrig und hatte zu Beginn große Probleme gegen die körperlich robusten Gäste aus Ingolstadt. Keine zwei Minuten waren gespielt, als die „Schanzer“ das erste Mal jubeln durften. Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung in der Eintracht-Defensive nicht und so konnte ein Gäste-Akteur das Leder unbedrängt in die linke Ecke köpfen – Luxemburgs Junioren-Nationalkeeper Tim Kips, der die Nachfolge von Matheo Raab im SVE-Tor angetreten hat, war ohne Abwehrchance (2.). Nur zehn Minuten später legten die Ingolstädter das zweite Tor des Tages nach. Erneut hatten die Gäste im Angriff zu viel Platz, erneut war Kips beim platzierten Flachschuss in die linke Ecke machtlos (12.). „Zu Beginn haben wir kaum Zweikämpfe geholt, waren nicht richtig präsent“, bilanzierte U19-Coach Pascal Bach die schwache Anfangsphase seiner Mannschaft.

Doch als einige Zuschauer schon mit einem Debakel rechneten, biss sich das junge Team der Moselstädter stark in die Partie. Bis zur Pause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, ohne dass sich die Blau-Schwarz-Weißen jedoch die ganz großen Gelegenheiten erspielen konnten. Auch im zweiten Durchgang hielten die Eintracht-Junioren gut dagegen, kamen nun auch immer wieder zu Torchancen. Doch am Ende sollte es trotz hoher Einsatzbereitschaft nicht mehr reichen und so durften die Gäste aus Bayern nach dem Abpfiff über einen 2:0-Erfolg und den Einzug in die nächste Runde jubeln. „In der zweiten Hälfte haben wir das gut gemacht. Wir mussten dann natürlich mehr Risiko gehen und sind früher draufgegangen. Das hat sich ausgezahlt. Im Nachhinein ist es sau ärgerlich, dass wir die Anfangsphase so verschlafen haben, sonst wäre hier vielleicht etwas drin gewesen“, ärgerte sich Trainer Bach nach Spielende. Dennoch war der Übungsleiter zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir sind jetzt seit drei Wochen richtig in der Vorbereitung. Für das Stadium, in dem wir uns befinden, bin ich zufrieden. Wir müssen die Erfahrung jetzt mitnehmen und daraus lernen. Das ist das Niveau, mit dem wir uns messen und auf dem wir mitspielen wollen. Es gibt noch viel zu tun.“

Foto: Sebastian Schwarz