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Trotz dünner Personaldecke mit positivem Gefühl nach Nordhessen

Auf nach Kassel! Das achte Auswärtsspiel der laufenden Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest führt den SV Eintracht Trier 05 nach Nordhessen: Sonntag, ab 14 Uhr, will Cheftrainer Peter Rubeck mit seinem Team unbedingt punkten – schließlich weiß auch er mit dem Blick auf die Tabelle: „Vor der Winterpause brauchen wir noch einige Punkte. Es gilt unbedingt, Luft zu den Abstiegsplätzen zu schaffen.“

Beim Unterfangen, im Auestadion erfolgreich zu sein, muss der SVE-Coach aber mit einem schmalen Kader zurecht kommen: Holger Lemke und Ajdin Zeric sind langzeitverletzt, Michael Dingels und Matti Fiedler befinden sich im Aufbautraining, Sebastian Schmitt plagt sich mit Adduktorenbeschwerden herum, Torge Hollmann muss wegen seiner im jüngsten Spiel gegen Spitzenreiter Kickers Offenbach (0:1) kassierten fünften gelben Karte pausieren – und außerdem fallen neuerdings auch gleich zwei Torleute aus. Jerome Reisacher zog sich im Mittwochs-Training eine Schultereckgelenksprengung zu und steht somit erst im neuen Jahr wieder zur Verfügung. Zudem ist auch Dominik Thömmes wegen einer Kapselverletzung im Finger nicht einsatzfähig. „Wir müssen jetzt intern schauen, wer als zweiter Keeper mit nach Kassel fährt“, wusste Rubeck am Donnerstag Nachmittag in der Pressekonferenz noch nicht hundertprozentig, wer für den Fall der Fälle auf der Bank sitzt, wenn der Nummer eins Chris Keilmann etwas passiert.

Was dem SVE-Coach trotz der schwierigen Personalsituation indes Mut macht, sind nicht nur zwei Siege in den jüngsten drei Spielen auf des Gegners Platz, sondern auch die Trainingseinheiten in dieser Woche: „Endlich konnten wir mal über mehrere Tage hinweg konzentriert arbeiten. Das war aufgrund des engen Terminkalenders schon lange nicht mehr drin. So haben wir einiges in Sachen Zweikampfverhalten, Koordination und Abschluss gemacht. Auch ein längeres Spiel war drin. Hinzu kommen am Samstag Morgen vor der Abfahrt nach Kassel noch Standards.“

Angreifer Ugur Albayrak bestätigt: „Wir haben gründlich gearbeitet. Das gibt uns ein positives Gefühl für das Kassel-Spiel.“ Der Offensivmann erwartet einen „kompakten und zweikampfstarken“ Kontrahenten. Coach Rubeck rechnet beim KSV „mit einem klaren 4-4-2-System“. Sehr wohl hat der Eintracht-Trainer die zuletzt aufsteigende Tendenz der auf Position sechs notierten nordhessischen Löwen mit vier Punkten aus den beiden Duellen mit Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken (2:1) und beim 1. FC Kaiserslautern II (1:1) registriert, weiß aber bei aller Heimstärke  des Teams seines Kollegen Matthias Mink auch: „Sie haben auch schon zu Hause verloren.“  So am 20. September, als es gegen den derzeitigen Vorletzten SVN Zweibrücken ein 1:2 gab.…

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

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