powered by deepgrey

"Mit Vehemenz dagegen halten"

Eintracht Trier - Duesseldorf II„Wir freuen uns sehr auf das Match“, bekennt Roland Seitz, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, vor dem Regionalliga-Heimspiel am Samstag, 14 Uhr, im Moselstadion, gegen den SC Wiedenbrück 2000. „Erstens“, so Seitz, sei es immer schön nach einem Auswärtssieg wie zuletzt dem 3:0 beim VfL Bochum II vor eigener Kulisse anzutreten. Und zweitens sei es nun auch an der Zeit, einmal eine erste Mannschaft zu schlagen.

Die Bilanz aus den bisherigen zehn Spielen weist die Besonderheit auf, dass sämtliche sechs Siege und ein Remis gegen Zweitvertretungen von Profiklubs heraus sprangen. Verloren wurde dagegen sowohl gegen Wuppertal (2:4), wie auch in Münster (1:3) und gegen Lotte (0:2).

„Uns erwartet eine robuste, zweikampfstarke Wiedenbrücker Elf. Ich bin gespannt, ob wir es schaffen, da das richtige Mittel zu finden. Wir müssen mit Vehemenz dagegen halten“, fordert der SVE-Coach. Sollte sein Team morgen an den punktgleichen Verlern vorbei ziehen und die Tabellenführung übernehmen, sei dies „eine schöne Momentaufnahme – mehr nicht“.

Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Tim Eckstein und Johannes Kühne. Im Training während der Woche hat auch Michael Dingels einen neuerlichen Rückschlag erlitten. Wegen Innenband-Problemen im Knie muss er weiterhin pausieren.  Ob Andreas Lengsfeld nach abgesessener Rotsperre wieder zwischen die Pfosten rückt oder André Poggenborg das Tor hütet, wollte Seitz am Freitag Nachmittag zunächst mit den beiden Keepern besprechen. Tendenz: Poggenborg bleibt weiter die Nummer eins, der zuvor ebenfalls gut haltende Lengsfeld sitzt ihm aber im Nacken. Eine neue Chance soll Olivier Mvondo (Foto) gegen Wiedenbrück erhalten. „Er hat zwar in Bochum nicht so gut gespielt, kann sich aber noch einmal beweisen. So habe ich es zuvor auch schon mit anderen Spielern gehandhabt“, stellt Seitz klar. Um das vom DFB geforderte Kontingent an U23 einzuhalten, aber auch, weil er damit für gute Leistungen belohnt wird, darf morgen A-Junior Erik Michels auf der Bank Platz nehmen.

Der Coach hofft auf eine gute Kulisse („Das hilft meinen Jungs, mit breiter Brust anzutreten“) und auf den dritten Heimsieg der Saison: „Mir ist es besonders wichtig, dass wir heimstark sind. Das wäre der Faustpfand für eine gute Saison.“

 

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL.

Ein Video von der Pressekonferenz sehen Sie unter www.wochenspiegellive.de/lokalsport

Leave a Reply

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]