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Knackt das Derby die 1000-Zuschauer-Marke?

„Das ist ein echtes Highlight-Spiel für meine Jungs – ein Derby gegen Salmrohr, noch dazu ein Spitzenspiel und dann noch im Moselstadion: Was will man mehr?“ Reinhold Breu, Coach der U23 des SV Eintracht Trier 05 fiebert mit seinen Schützlingen dem Hit des 29. Rheinlandliga-Spieltages entgegen. Am Sonntag, ab 16 Uhr, ist der ewige Rivale aus dem Salmtal zu Gast. Erwartet werden hierzu bis zu 1000 Zuschauer.

Was auf dem Spiel steht, weiß Breu nur zu genau. Mit einem Sieg könnte seine auf Platz eins rangierende Mannschaft den auf Position drei notierten Verfolger bei dann fünf Zählern Vorsprung vielleicht schon vor entscheidend abschütteln. Ein Erfolg des FSV hätte indes eine zumindest vorübergehende Wachablösung an der Tabellenspitze zur Folge.

Nachdem er am Samstag beim 0:1 in Zell ohne acht etatmäßige Stammkräfte auskommen musste, hofft Reinhold Breu am kommenden Sonntag, zumindest auf den wieder genesenen Julian Bidon zurück greifen zu können. Möglich ist auch eine Rückkehr von Fabian Mohsmann. Ob Fabio Fuhs oder etwa Johannes Kühne auch in der U23 eingesetzt werden können, hängt ganz von der Regionalligamannschaft ab und muss kurzfristig entschieden werden – je nach Planungen von Cheftrainer Roland Seitz und dem Verlauf dieser für den Klassenverbleib so wichtigen Partie.

Besondere Hoffnung setzt Coach Breu in Mittelfeldlenker Erwin Bradasch: „Er kann mit seiner Erfahrung und seiner Klasse solchen Spiele schon mal den entscheidenden Impuls geben.“

Breu hat vor der Entwicklung beim mit zahlreichen Ex-Eintrachtlern bestückten Salmrohrer Kader (Daniel Schraps, Andreas Hesslein, Alex Adrian, Rodalec Souza…) Hochachtung. „Sie haben zuletzt acht Mal in Folge gewonnen. Ich schätze die akribische Arbeit von meinem Kollegen Robert Jung und weiß um die hohe spielerische, taktische und läuferische Qualität des FSV.“

Eigentlich schien der Salmrohrer Meisterschaftszug schon abgefahren zu sein; kurz nach der Winterpause betrug der Rückstand auf den damaligen Spitzenreiter SG Bad Breisig 13 Punkte – ehe der FSV zur Siegesserie ansetzte.

Obwohl sie beim Ex-Zweitbundesligisten traditionell hohe Ziele haben – ursprünglich hatte Präsident Helmut Meeth bis zum Jahre 2011 die Regionalliga angepeilt – halten sie sich derzeit im Salmrohrer Lager mit ambitionierten Aussagen zurück. „Sicher hofft man, aber wir haben noch ein schweres Restprogramm, müssen ja in vierzehn Tagen auch noch nach Bad Breisig“, sagt etwa der Klubchef. „Vom Titel reden wir nicht. Wir schauen allenfalls von Spiel zu Spiel“, sagt Routinier Kalle Kieren. Der 40-Jährige, der in seiner langen und erfolgreichen Laufbahn unter anderem zwischen den Pfosten von Alemannia Aachen, des damaligen LR Ahlen, des SV Wilhelmshaven und auch des SV Eintracht Trier 05 stand,  zählt nach wie vor zu den besten Schlussmännern der Rheinlandliga. „Er versaut uns den ganzen Altersschnitt“, scherzt Robert Jung, der ansonsten überwiegend Akteure im Alter um die 20 Jahre coacht…

Schiedsrichter der Partie ist übrigens niemand anderes als der aktuelle Top-Referee des Fußballverbandes Rheinland: Bundesliga-Mann Markus Wingenbach aus Altendiez pfeift gut 24 Stunden nach dem Oberliga-Hit zwischen dem SC Idar-Oberstein und dem SVN Zweibrücken das nächste Topspiel.

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