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Simon Maurer unterschreibt neuen Einjahresvertrag

Simon Maurer bleibt bei Eintracht Trier. Der Abwehrspieler setzte gestern seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2018. Auch der ursprüngliche Kontrakt von Maurer hätte bis kommenden Sommer Gültigkeit besessen – doch wie zuvor schon Kapitän Michael Dingels unterzeichnete auch der 27-Jährige nun ein neues Arbeitspapier zu reduzierten Konditionen und kommt dem Verein nach dem Abstieg damit finanziell entgegen.

„Ich fühle mich einfach sehr wohl in Trier. Eintracht Trier ist ein absoluter Traditionsverein, hat tolle Fans und ein super Umfeld.“, begründete Maurer seinen Schritt, dem SVE auch in der Oberliga die Treue zu halten. Der Innenverteidiger, der auch rechts hinten und im defensiven Mittelfeld spielen kann, zählte in der abgelaufenen Spielzeit zu den Pechvögeln im Team der Blau-Schwarz-Weißen. Maurer, der im Sommer 2016 vom FK Pirmasens in die älteste Stadt Deutschlands gewechselt war, riss sich im Spiel gegen die SG Schneifel/Auw in der dritten Runde des Rheinlandpokals das Kreuzband und verpasste so weite Teile der vergangenen Spielzeit. Erst am letzten Spieltag gab der 27-Jährige gegen Waldhof Mannheim sein Startelf-Comeback. Im Hinblick auf die kommende Saison nimmt sich der Defensiv-Allrounder auch selbst in die Verantwortung: „Wir haben eine sehr junge, dafür aber hochtalentierte Mannschaft. Da sind wir Älteren dann auch als Führungsspieler gefordert, um dem Nachwuchs den Einstieg in den Herrenfußball zu erleichtern. Wir werden den Jungs mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

„Wir sind wahnsinnig froh, dass sich Simon entschieden hat, uns auch in der kommenden Saison zu helfen. Er besitzt große Qualität. Vor seiner Verletzung zählte er nicht umsonst regelmäßig zur Startelf in der Regionalliga. Auch nach dem Kreuzbandriss hat er sich hervorragend zurückgemeldet und gleich bewiesen, dass er uns im Defensivverbund zusätzliche Stabilität verleihen kann“, kommentierte Geschäftsführer Torge Hollmann die Vertragsunterschrift des Abwehrspezialisten. Zudem freute sich Hollmann über die Geste des 27-Jährigen, in der kommenden Saison auf Teile seines Gehaltes zu verzichten: „Das ist ein sensationelles Verhalten und gerade in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Wir wissen das sehr zu schätzen!“