„Überragende Ausgangssituation schaffen“ – Eintracht empfängt Astoria Walldorf
Der September ist dem Oktober gewichen, daher lautet für Eintracht-Trier vor dem anstehenden Heimspiel gegen Astoria Walldorf (Samstag, 14.00 Uhr, Moselstadion) die klare Marschrichtung: „Wir wollen den neuen Monat genauso erfolgreich beginnen wie wir den letzten abgeschlossen haben“ – so zumindest die Maxime von Cheftrainer Thomas Klasen vor dem Duell mit den Gästen vom Autobahnkreuz.
Denn: „… wenn die Partie am Samstag gespielt ist, ist knapp ein Drittel der Saison gespielt. Dann 19 Punkte auf dem Konto zu haben, wäre eine überragende Ausgangssituation“, weiß Klasen mit dem Blick auf die Tabelle. „Dabei ist für uns aber zunächst wichtig, dass wir den Abstand zu Walldorf halten oder vergrößern können. Wenn wir das schaffen, sind die wichtigen Ziele der vergangenen Wochen erreicht worden, in denen wir auch Kaiserslautern und Ulm distanzieren konnten.“
Die Gäste aus Baden-Württemberg reisen dabei mit allerlei Verletzungssorgen an, da die Mannschaft von Trainer Andreas Schön, der sich angesichts der Personalsorgen unter der Woche öffentlich fragte, „was wir eigentlich verbrochen haben.“ Im Vergleich zum Saisonauftakt fehlen im zur Zeit mit dem gesperrten Lennart Grimmer sowie den beiden Kreuzbandverletzten Roman Hauk und Maik Goß wichtige Stützen im Defensivverbund. Fast schon zwangsläufig musste die Trainingsgruppe daher mit Nachwuchskräften aus der Verbandsliga aufgefüllt werden.
„Verglichen mit Walldorf ist es uns deutlich besser gelungen, die Ausfälle im Defensivverbund auszugleichen – denn auch wir haben ja insbesondere in der Innenverteidigung und auf der Linksverteidigerposition immer wieder Pech gehabt und haben es teilweise immer noch“, lässt Klasen wissen. Gianluca Pelzer dürfte indes wieder zurückkommen, während Elia Dittrich drei – vier Wochen ausfällt. Kevin Heinz war unter der Woche erkrankt.
Für Thomas Klasen ist aber allen voran eines wichtig: zuhause nochmal einen Dreier landen. Wie das gelingen kann? „Es wird ganz wichtig sein, dass wir in den talentfreien Tugenden Walldorf gleich oder überlegen sind. Das war schon der Schlüssel gegen Sandhausen, gegen Offenbach oder Freiburg sehr, sehr gut.“ Dass er hierfür zuversichtlich ist, untermauert seine abschließende Aussage: „Wir haben in der Mannschaft und im Team ein gutes Vertrauen zueinander, so dass wir so auftreten, wie wir auftreten.“
Die Partie steht unter der sportlichen Leitung von Maximilian Prölss. Ihm assistieren Patrick Werner und Paul Wenzek an den Seitenlinien. Für Prölss ist es der fünfte Einsatz mit Trierer Beteiligung.
SVE-TV-Livestream zur Begegnung
Die Begegnung wird von unserem SVE-TV-Team wie gewohnt live über LEAGUES übertragen. Der Livestream startet etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff. Link zur Begegnung: https://www.leagues.football/sve








