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Meine Zeit bei der Eintracht – Rudi Thömmes

Zwei Tore für die Ewigkeit – können Sie heute noch exakt erzählen, wie Sie das 1:0 gegen Schalke 04 (Endergebnis) und das 1:0 gegen Borussia Dortmund (2:1) geschafft haben oder ist die Erinnerung an 1998 etwas verblasst?

Die Erinnerung verblasst natürlich nicht. Wenn man so etwas erlebt, bleibt das. Und es waren auch zwei schöne Tore in zwei großen Spielen, immerhin gegen Europapokalteilnehmer und Uefa-Cup-Sieger.

Gab es in Ihrer Karriere etwas Größeres als die Pokalwochen im Herbst 1997?

Ja, das war der Aufstieg in die zweite Bundesliga mit der Eintracht. Es ist einfach das Größte, mit seinem Heimatverein einen solchen Aufstieg zu feiern.

Was hat die Pokalmannschaft damals – außer Ihren Toren – positiv geprägt?

Ganz einfach: Wir waren eine Mannschaft, ein richtig geiler Haufen. Alle waren für alle da, Ischdonat hat gehalten wie ein Weltmeister, Seufert hat hinten alles weggeräumt, alle haben sich für die Mannschaft reingehängt. Da kann man keinen herausheben, auch nicht die Torschützen.

Sie waren immer da für die Eintracht – auch von 2010 bis 2017 als Co-Trainer, Interimstrainer und erster Trainer. Gab es da auch schwierige Zeiten?

Für mich gab es keine schwierigen Zeiten, trotz vorhandener Probleme. Ich war immer da, um meinem Heimatverein zu helfen und habe mein Bestes gegeben. Ich habe nur gute Erinnerungen an die Eintracht.

Wie sind heute Ihre Bindungen an Eintracht Trier?

Ich habe Kontakte zur sportlichen Leitung, wir haben uns nicht aus den Augen verloren.

Sie sind heute Trainer in Salmrohr. Welche Ziele haben Sie mit dem FSV?

Erstes Ziel ist im kommenden Jahr der Aufstieg in die Rheinlandliga. Über weitere Ziele braucht man erst einmal nicht zu sprechen.

Was nehmen Sie mit aus den sieben Jahren Co-Trainer beim SV Elversberg mit?

Ich habe dort sehr viel gelernt. Wie ein Verein geführt wird, wie alles zusammen läuft, wie ein Trainerteam arbeitet. Und ich habe es sehr geschätzt, in Ruhe arbeiten zu können.

Hatten Sie als junger Spieler ein Vorbild oder Idol im internationalen Fußball?

Diego Maradona, einfach ein geiler Fußballer.