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Auswärtsspiel in Bayern: Eintracht zu Gast in Alzenau

Die Randlage zu Hessen ermöglicht eine geografische Besonderheit in der Regionalliga Südwest: der FC Bayern Alzenau, nur knappe zwei Kilometer östlich der Landesgrenze beheimatet, empfängt seine Gegner de facto in einem Bundesland, das eigentlich einer anderen Staffel zugeordnet ist. Somit wird den Männern von der Porta Nigra das erste Pflicht-Auswärtsspiel in Bayern seit knapp dreizehn Jahren ermöglicht (Anstoß: Samstag, 14.00 Uhr).

Nur rund vier Tage nach der knappen 0:1-Auswärtsniederlange beim Spitzenreiter SGV Freiberg sind die Mannen von Thomas Klasen daher direkt das nächste Mal auswärts gefordert. Gegen den Tabellenfünfzehnten soll, so es nach dem Cheftrainer geht, nach 90 Minuten ein besseres Ergebnis auf dem Spielbericht stehen – obwohl er betont, dass er mit der Leistung der Mannschaft vollauf zufrieden war: „Ich bin absolut stolz auf die Mannschaft, wie sie aufgetreten ist – das zeigt, was sie für einen Entwicklungsschritt gemacht hat. Es ist nur schade, dass wir uns nicht belohnen konnten.“ Mit Blick auf die kommenden Aufgaben, die am Samstag fortgesetzt werden, macht er deutlich: „Es gilt, Alzenau mindestens auf Distanz und die Defensive so stabil wie möglich zu halten.“ Wichtig hierbei sei allen voran das „gute Gefühl“ zu halten, mit dem man insgesamt aus der Winterpause gekommen sei: „So haben wir in der Summe gute Chancen, unsere Ziele – auch am Samstag – zu erreichen.“

Die Mannschaft von Trainer Kreso Ljubicic, der auch schon als Spieler für die Hausherren tätig war (2018-2021), geht mit dem Rückenwind eines 2:0-Sieges gegen den Bahlinger SC unter der Woche in die Begegnung und konnte sich damit vom Schluss-Trio der Liga ein klein wenig absetzen. Die Stützen der Mannschaft verteilen sich auf drei Köpfe, die für 20 der 28 Saisontore verantwortlich zeichnen: Mittelfeldmann Luka Garic (acht Treffer) sowie die beiden Sturmkollegen Lucas Sitter und Filip Pandza (je sechs Treffer) sind derzeit so etwas wie die Lebensversicherung der Hausherren. „Ihre letzten Spiele haben gezeigt, dass sie ihr System gefunden haben – von den letzten vier Spielen drei Siege zeigen die Entwicklung und die Geschlossenheit, die in der Truppe steckt“, warnt Klasen.

Die Partie steht unter der sportlichen Leitung von Mika Forster, der mit dieser Partie das vierte Mal ein Spiel von Eintracht-Trier leiten wird.

SVE-TV wird für das Heim-Team den Stream übernehmen und live aus der MAIREC-Arena übertragen. Die Übertragung startet wie gewohnt etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff gegen 13.50 Uhr und ist über den folgenden Link abrufbar: https://www.leagues.football/sve