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(Verspäteter) Neustart ins Jahr 2026 – Eintracht vor Heimaufgabe gegen Großaspach

Mit einer Woche Verspätung aufgrund des witterungsbedingten Ausfalles der Partie bei der SGV Freiberg startet am Samstag um 14.00 Uhr für Eintracht-Trier die Rest-Rückrunde der Saison 2025/2026. Erneut wartet die größtmögliche Hürde: der aktuelle Tabellenführer, die SG Sonnenhof Großaspach, kommt ins Moselstadion.

Denn genauso darf sich der Aufsteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg seit gestern nennen: Tabellenführer. Die Mannschaft von Pascal Reinhardt hat unter der Woche das Nachholspiel gegen den SC Freiburg II mit 2:1 für sich entscheiden können und den SGV Freiberg dadurch (mit jedoch einem Spiel mehr) in der Abrechnung hinter sich gelassen. „Man hat ihnen zu keinem Zeitpunkt angemerkt, dass Winterpause war“, attestiert Thomas Klasen den Aspachern, den Flow aus dem Jahr 2025 über Silvester gerettet zu haben. „Sie haben all‘ das gezeigt, was sie auch im vergangenen Jahr gezeigt haben – ihre Spielweise ist sehr, sehr attraktiv.“ Dennoch erinnert er an das Hinspiel und macht deutlich: „Wir waren eine der Mannschaften, die ihnen in der Hinrunde die meisten Probleme gemacht haben. Dass wir diese Partie damals nicht gewonnen haben, ist so ein bisschen dann aber auch das Spiegelbild, warum sie aktuell auf Rang eins stehen und wir nur Tabellenelfter sind.“

Wie also gegen diese Mannschaft, die nur wenig Verletzte zu beklagen hatte, kaum Fluktuationen braucht und im Kern seit nunmehr drei Jahren zusammenspielt, entgegentreten? „Wir haben bekanntlich an vielen Stellschrauben in der Winterpause gedreht, um unser Spiel anzupassen. Das heißt aber nicht, dass dies bei jedem Gegner die passende Herangehensweise ist“, mahnt der Chefcoach an. „Großaspach ist ein Gegner, dem man nicht zu passiv entgegentreten sollte – man muss sie in gewissen Räumen gut bekämpfen; und im Hinspiel haben wir das ganz hervorragend gemacht. Ich erwarte, dass wir das gute Hinspiel bestätigen.“

Dieses Unterfangen muss dann aber unter Umständen mit anderen Vorzeichen angegangen werden. Waren im Hinspiel noch Damjan Marceta und Mateo Biondic in der Startelf, ist durch den Rekord-Transfer von Biondic zu Union Saint-Gilloise ein Teil der der damaligen Offensivreihe nicht mehr verfügbar. Auch Marceta ist „aktuell nicht bei 100%“ und droht beim ersten Heimspiel 2026 auszufallen. Zudem war Tim Sausen unter der Woche krank – Einsatzchancen: unsicher. „So oder so gilt es innovativ zu werden“, verweist Klasen auf die anderen zur Verfügung stehenden Offensivspieler rund um Winter-Neuzugang Sean Seitz.

Die Partie steht unter der sportlichen Leitung von Marcel Rühl. Ihm assistieren Anne Uersfeld und Tervan Tavasolli an den Seitenlinien. Rühl hat bereits reichlich Erfahrung mit dem SVE: für ihn ist es der sechste Einsatz mit blau-schwarz-weißer Beteiligung (bislang: 1/1/3 aus Sicht der Eintracht).

SVE-TV wird die Begegnung wie gewohnt live über LEAGUES übertragen. Der Stream startet etwa zehn Minuten vor Anpfiff gegen 13.50 Uhr.