Meine Zeit bei der Eintracht: Daniel Paulus
Sie waren mehr als drei Jahre Trainer bei der Eintracht, haben mit der U19 zwei Titel geholt. Warum ging Ihre Zeit in Trier am 01.10.2018 zu Ende?
Nach einem weniger guten Start in die neue Oberliga Saison und einer Negativserie von 4 nicht gewonnen Spielen wurde ich freigestellt nach 10 Spieltagen.
Ihre U19 haben Sie 2017 zum Meister der Regionalliga Südwest und zum Rheinland-Pokalsieg geführt? Haben Spieler dieser Mannschaft später in höherklassige Vereine gefunden?
Ja, der Torhüter Matheo Raab etwa ist Fußballprofi bei Union Berlin in der Bundesliga und hat vorher beim HSV und beim FCK gespielt. Oder auch Vincent Boesen, er hat z.B. bei Alemannia, der SV Elversberg und RW Oberhausen gespielt, bevor er wieder zur Eintracht zurückgekommen ist.
Haben Sie noch Kontakt zur Eintracht, insbesondere zur damaligen U19?
Ich habe immer mal wieder Kontakt zu alten Weggefährten von der Eintracht, die noch da sind, jedoch wird das mit der Zeit immer weniger. Den ein oder anderen meiner alten U19 treffe ich teilweise auf den Sportplätzen als Gegner bzw. hat mal auch ab und zu Kontakt über WhatsApp oder Telefonate.
Verfolgen Sie den sportlichen Werdegang der Eintracht?
Natürlich verfolge ich das noch immer und es sehr gut, dass die Eintracht wieder Regionalliga spielt und sich dort hoffentlich dauerhaft behaupten kann. Das Potential des Klubs ist weiterhin herausragend und kann in den nächsten Jahren noch ausgebaut werden, das würde mich freuen und ich drücke dazu die Daumen.
Sie trainieren den FK Pirmasens. Das Pokalspiel gegen den HSV (1:2 n.V.) hat Eindruck gemacht. Kann der FKP im nächsten Jahr Regionalliga spielen?
Das HSV Spiel war ein absolutes Highlight für die Mannschaft, den Verein und die Stadt, leider haben wir die Sensation um wenige Minuten verpasst. Wir haben eine gute Oberliga Mannschaft, die eingespielt ist, jedoch ist eine Saison sehr lang und es muss vieles passen, letztes Jahr z.B. haben wir nur zwei Spiele verloren und waren mit 78 Punkten „nur“ auf dem 3. Platz am Ende. Ich denke die Liga ist in der Spitze relativ ausgeglichen und mit etwas Glück kann man am Ende vorne dabei sein.
Hatten Sie als junger Spieler ein Vorbild oder Idol internationalen Fußball? Welcher aktuelle Bundesligatrainer beeindruckt Sie am meisten?
Ich war schon als Kind Sympathisant des 1. FC Köln und meine Idole waren Pierre Littbarski und Klaus Allofs. Ich finde Lukas Kwasniok passt sehr gut nach Köln und macht es momentan super dort und auf seinen vorherigen Stationen war er immer erfolgreich mit seiner klaren Spielidee und als Typ.
Was machen Sie beruflich?
Ich arbeite bei der Firma Physiomed Elektromedizin AG in Pirmasens als Produktmanager, wir bauen Fitnessgeräte.








