Eintracht historisch – Saison 2013/14: Gegen SC Freiburg blieb die große Pokalstimmung aus
Die zweite Mannschaft unseres Gastes am 4. Oktober ist der Eintracht ja nun schon länger vertraut. Aber auch mit der ersten Mannschaft des SC Freiburger gab es Begegnungen. Sie liegen angesichts der aktuell sportlichen Bedeutung beider Vereine aber schon länger zurück und reichen bis in die zweite Bundesliga im Jahr 2002. Danach gab es keine Begegnungen mehr außer vor gut elf Jahren im DFB-Pokal in der ersten Hauptrunde. So sehr man sich auch auf dieses Pokalspiel gefreut hatte und dabei natürlich die großen Pokalerfolge der Eintracht im Hinterkopf hatte, so wenig wollte in diesem Spiel die große Pokalstimmung aufkommen bei den 5.292 Zuschauern im Moselstadion. Eher unspektakulär, aber wirkungsvoll spielte der Favorit seine Überlegenheit aus, obwohl die Mannschaft gerade eine schwächere Phase in der Liga hatte. Die Bundesligaprofis ließen nichts zu, die Eintracht blieb in ihren Aktionen mehr oder weniger wirkungslos, es fehlte das motivierende Einzelereignis im Spielverlauf. Beide Mannschaften spielten verhalten, an Tempofußball war einfach nicht zu denken. Die Eintracht bemühte sich und Freiburg verwaltete das Spiel und gestaltete es letztlich auch. So kam es wie es meistens kommen muss, irgendwann gingen die Gäste in Führung. In der 51. Minute wusste sich Torge Hollmann – früher selbst im Trikot des SC Freiburg – nur mit einem Foul im Strafraum zu helfen. Julian Schuster verwandelte sicher. Schuster war damals ein junges Talent, heute ist er der aktuelle Trainer der ersten Mannschaft des Freiburger SC. Die Chancen der Eintracht sanken immer weiter, nach dem 2:0 in der 68. Minute war im Prinzip alles vorbei. Die Eintracht spielte in der Regionalliga mit Trainer Roland Seitz eine recht gute Rolle, für den (heimlich) ersehnten Aufstieg in die dritte Liga sollte es aber auch in den kommenden Jahren nicht reichen. Torge Hollmann, später auch Geschäftsführer bei der Eintracht, Christoph Buchner, Christoph Anton und Milorad Pekovic prägten die Mannschaft – und Robin Garnier, damals schon dabei. Der SC Freiburg kam bis ins Viertelfinale der Pokalrunde. Und die Eintracht freute sich zwei Jahre später auf das Pokalduell gegen Borussia Dortmund. Sie blieb dabei ebenfalls ohne Chance beim 0:3, das Spiel war aber dennoch ein Ereignis im ausverkauften Moselstadion und bei bundesweiter Fernsehpräsenz.








