Eintracht Trier und Fanbeirat finden gemeinsame Lösung zur Ausgabe ermäßigter Stehplatztickets
Nach intensiven Gesprächen mit dem Fanbeirat hat Eintracht Trier auf die geäußerte Kritik an der neuen Ticketstrategie reagiert – die sich ausschließlich auf den Wegfall der ermäßigten Stehplatztickets im Tageskartenverkauf bezog. Gemeinsam wurde nun ein tragfähiger Kompromiss gefunden, der sowohl die berechtigten Interessen der Fans berücksichtigt als auch die Missbrauchsmöglichkeiten im Online-Verkauf deutlich reduziert.
Hintergrund der Entscheidung war die Feststellung, dass es in der Vergangenheit vermehrt zu einem missbräuchlichen Erwerb von ermäßigten Stehplatztickets über den Online-Shop gekommen ist. Die ursprünglich geplante Maßnahme, diese Ticketkategorie komplett aus dem Tageskartenangebot zu streichen, sorgte in Teilen der Fanszene für verständliche Kritik. Besonders Schülerinnen und Schüler, Studierende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Behinderung wären von dieser Regelung betroffen gewesen – Gruppen, die im Alltag häufig mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert sind.
Eintracht Trier ist sich der sozialen Verantwortung bewusst, die der Verein auch im Rahmen seiner Preispolitik trägt. Der Zugang zum Stadion und zur gemeinschaftlichen Atmosphäre im Moselstadion soll nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Deshalb wurde ein offenes und konstruktives Gespräch mit dem Fanbeirat geführt, an dessen Ende ein gemeinsamer Kompromiss stand:
Ermäßigte Stehplatztickets bleiben im Tageskartenangebot – mit neuen Rahmenbedingungen.
Künftig wird es diese Tickets ausschließlich am Spieltag direkt am Stadion geben. Eine separate Tageskasse wird eingerichtet, an der die Berechtigung für den Erwerb eines ermäßigten Tickets durch Vorlage eines entsprechenden Ausweises überprüft wird. Ein Online-Verkauf sowie ein Vorverkauf über die Geschäftsstelle sind für diese Kategorie ausgeschlossen.
Mit dieser Lösung möchten wir sicherstellen, dass die Ermäßigung dort ankommt, wo sie hingehört – bei denjenigen, für die sie gedacht ist. Gleichzeitig soll der Missbrauch eingedämmt werden, der in der Vergangenheit nicht nur finanzielle Einbußen bedeutete, sondern auch das Vertrauensverhältnis zwischen Verein und Fans auf die Probe stellte.
Eintracht Trier bedankt sich ausdrücklich beim Fanbeirat für das sachliche und lösungsorientierte Gespräch. Die Kritik wurde gehört, aufgenommen und in konkrete Verbesserungen überführt. Wir verstehen uns als Teil einer lebendigen Fankultur, in der der Dialog auf Augenhöhe einen festen Platz hat. Kritik ist dabei kein Störfaktor, sondern ein wichtiger Impulsgeber – vor allem dann, wenn sie so konstruktiv vorgetragen wird wie in diesem Fall.
Abschließend möchten wir betonen, dass wir auch in Zukunft bereit sind, mit unseren Fans im Gespräch zu bleiben und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die das Miteinander stärken und den Verein voranbringen. Wir freuen uns auf eine faire, leidenschaftliche und solidarische








