Ahmet Kulabas – Meine Zeit bei der Eintracht
Ahmet Kulabas spielte von Januar 2011 bis Juli 2012 für den SV Eintracht Trier in der Regionalliga West. In 51 Spielen gelangen ihm 22 Tore. Wir trafen uns mit ihm zum Interview.
Was fällt Ihnen ein zum Datum 30. Juli 2011?
St. Pauli, unser Pokalspiel in der ersten Hauptrunde, eine tolle Kulisse und ein gutes Spiel. Und mein Tor zum 1:0. Mit meinem Sohn schaue ich mir manchmal das Video an.
Ein Tor gelang Ihnen auch noch im folgenden Pokalspiel gegen den HSV, das leider 1:2 verloren ging. Waren die beiden Spiele der Höhepunkt Ihrer Eintracht-Zeit?
Das kann man so sagen. Es war eine Super-Atmosphäre, wir hatten eine gute Mannschaft, die ich für absolut drittligatauglich gehalten habe. Leider haben wir den Aufstieg zweimal verpasst nach zweiten und vierten Abschlussrang.
Gab es auch Tiefpunkte?
Ja, Tiefpunkt war eben der verpasste Aufstieg.
Wie war die damalige Mannschaft?
Sie war sehr gut, spielerisch vielleicht die beste der Regionalliga. Wir hätten dritte Liga spielen können, vielleicht mit mit zwei bis drei Verstärkungen. Trainer Roland Seitz hatte uns klare Aufgaben gegeben im Offensiv- und Defensivverhalten, es gab immer einen Plan.
Haben Sie noch Kontakt zu Spielern von damals?
Ja, zu einigen. Zum Beispiel zu Josef Cinar, Fahrudin Kuduzovic, Chhunly Pagenburg oder Sahr Senesie.
Bei welchem Verein hatten Sie fußballerisch Ihre beste Zeit?
Bei der Eintracht und beim 1. FC Nürnberg II. Fußballerisch war mehr drin, das habe ich in der dritten Liga in Burghausen gemerkt. Leider war dann mein Wechsel in die Türkei ein Fehler.
Was machen Sie heute? Sind Sie dem Fußball noch verbunden?
Fußballerisch habe beim bayerischen Landesligisten SG Quelle Fürth eine Heimat gefunden, außerdem schnell im Arbeitsleben Fuß gefasst.
Verfolgen Sie die Entwicklung der Eintracht?
Ich verfolge sie immer mit großem Interesse. Ich habe mich sehr über den Wiederaufstieg gefreut. Ich finde, Eintracht Trier gehört in den Profifußball.








