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Auswärtsniederlage im Montagsspiel – Dudenhofen ringt Eintracht-Trier nieder

Im von Samstagnachmittag auf Montagabend verlegten Ligaspiel gelingt dem FV Dudenhofen der große Coup im Abstiegskampf: mit 3:2 (1:0) ringen die Schwarzgelben den vorzeitigen Oberligameister aus Trier nieder.

Dabei begann die Partie gänzlich anders. In der ersten halben Stunde dominierte nur die Klasen-Elf und drängte den passiven FVD tief in die eigene Hälfte. Die meisten Offensivaktionen erfolgten dabei über den flinken Maxim Burghardt auf der rechten Außenbahn. Ein Großteil der Trierer Angriffe scheiterte jedoch am starken Schlussmann Malcolm Little oder resultierte in einer der zahlreichen Eckbälle, die ebenfalls nicht zum Erfolg führten.

In der 35. Spielminute gelang es schließlich den Gastgebern gegen hoch aufgerückte Trierer ihren ersten Konter erfolgreich auszuspielen. Kapitän Marvin Sprengling nutzte eine Lücke in der Trierer Hintermannschaft und netzte am chancenlosen Novakovic vorbei zum 1:0 für den FVD ein. Bis zum Halbzeitpfiff blieben die Kräfteverhältnisse zwar unverändert, doch die Dudenhofener Fünferkette hielt dem blauen Pressing stand.

Für den vorsichtshalber in der Kabine gebliebenen Jan Brandscheid kam Daniel Hammel nach der Pause aufs Feld, was sich in der Offensive unmittelbar bemerkbar machte. Erst in der 64. Spielminute konnte sich der SVE gegen mutiger agierende Dudenhofener belohnen: Joker Daniel Hammel glich per Volleyabnahme sehenswert aus. Nur drei Minuten später schob Vincent Boesen aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Daniel Hammel zum verdienten 1:2 für den SVE ein (67.).
Spiel gedreht innerhalb von vier Minuten! Reicht das zum bis dato verdienten Auswärtssieg gegen bemühte aber weitestgehend ungefährliche Dudenhofener?

Abermals Marvin Sprengling gab nur kurze Zeit darauf prompt die Antwort und zirkelte einen direkten Freistoß sehenswert ins rechte Eck des Trierer Kastens (71.) – Traumtor! Angesichts der ungewöhnlichen Flugbahn war neben der gestellten Mauer auch Schlussmann Novakovic erneut chancenlos.

In der 75 Spielminute dann ein besonderer Moment: Robin Garnier kommt für Jeremy Mekoma und feiert nach acht Monaten verletzungsbedingter Pause sein Comeback! Neben ihm kommt auch Sommerneuzugang Mohammad Rashidi für Noah Herber aufs Feld, der nach langer Verletzung sein Debüt in der ersten Mannschaft feiert.

Die letzte Viertelstunde war ein offener Schlagabtausch beider Teams, jedoch weitestgehend ohne nennenswerte Chancen. Bis zur vierten Minute der Nachspielzeit: Der eingewechselte Julian Scharfenberger zieht in einer Kontersituation auf der linken Seite vorbei und taucht allein vor Novakovic auf. Der Schuss von Scharfenberger befördert das Leder an die untere Latte und landet von dort aus zum dritten Mal im Kasten des SVE (90+4). Kurz darauf ist Schluss und die Gastgeber feiern ihre wichtigen drei Punkte im Abstiegskampf.

Unterm Strich hätte der SVE die Partie nach den zahlreichen Chancen und dem Spielverlauf nicht verlieren dürfen und hätte mindestens einen Punkt mit an die Mosel nehmen müssen.

Trotz der Niederlage ist die 100-Punkte-Marke für den SVE noch zu erreichen, wofür es die maximale Punktausbeute in den letzten drei Partien bedarf.

Am kommenden Samstag gastiert der drittplatzierte FK Pirmasens zum vorletzten Heimspiel der Saison im Moselstadion. Anpfiff ist um 14 Uhr.