Größtmögliche Bühne zum Jahresstart – Eintracht bereit für Pokalschlager gegen Koblenz
Ganze 85 Tage liegt das letzte Pflichtspiel der Mannen von Thomas Klasen nun zurück, seit ein stark ersatzgeschwächtes Team am 2. Dezember mit 3:1 beim SV Morlautern obsiegte. Ganze 85 Tage waren es aber auch, die die Anhänger des Traditionsvereines von der Mosel darauf warteten, dass es mit den Pflichtspielen dieser bislang so erfolgreichen Saison weitergeht. Ganze 85 Tage hieß es daher: Warten auf den Pokal-Schlager im Viertelfinale. Wenn am Sonntag um 14.00 Uhr die Partie gegen den Regionalligisten TuS Koblenz angepfiffen wird, entlädt sich nicht nur bei den Anhängern eine lange angestaute Vorfreude – sondern vor allem auch auf dem Rasen.
Dessen ist sich Thomas Klasen nämlich sicher: „Die Jungs haben jetzt knapp drei Monate auf genau diese Partie hingefiebert. Es ist zu spüren: für uns alle ist diese Partie etwas ganz Besonderes.“ Es ist die vielleicht größtmögliche Bühne, mit der das Fußball-Jahr 2024 für beide Mannschaften nun also auch offiziell beginnt, sind doch (Stand Donnerstagabend) bislang knapp 5.100 Tickets über die Ladentheke der Geschäftsstelle gewandert. „Die Anspannung war die ganze Woche über im Training zu spüren, und als Trainer liebt man so etwas extrem, wenn man merkt: da kommt ein vielleicht großes Spiel auf uns zu – und alle ziehen mit, sind hellhörig, die Antennen geschärft – das ist toll.“
Personell kann der ehemalige TuS-Akteur (2010 – 2013 in 78 Partien für die Schängel aktiv / 13 Treffer) zwar auf eine etwas bessere Personaldecke zurückgreifen als noch vor der Winterpause, kurzfristige Krankheitssysmptome von Sven König und Winter-Neuzugang Daniel Buballa treiben ihm jedoch zusätzlich zu den Langzeit-Verletzten etwas Sorgen auf die Stirn. Zudem ist die Position im Tor noch unklar: „Ob Niklas Linke oder Radomir Novakovic zwischen den Pfosten steht, wird eine Spontan-Entscheidung am Sonntag werden.“
Und die TuS Koblenz? Nach schwierigem Start in die Saison konnte sich die von Spielertrainer und TuS-Legende Michael Stahl trainierten Rhein-Mosel-Städter ab etwa Anfang Oktober stabilisieren, die Defensive stärken und den ein oder anderen Punktgewinn auch gegen Teams aus dem oberen Drittel einfahren. Dennoch liegt man aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat zwölf Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Auswirkungen auf die Pokalpartie? – Klasen: „Nein. Der Tabellenstand sagt in einem Pokalspiel nichts aus. Ich messe die TuS ohnehin nur an den letzten zehn guten Spielen, die sie abgeliefert haben. Sie sind für mich ein absolut konkurrenzfähiger Regionalligist“, er ergänzt aber auch: „… andererseits ist es schon ein 50/50-Spiel, da wir den Heimvorteil haben.“
Die Partie steht unter der sportlichen Leitung von Fabian Mohr, ihm assistieren Luis Herrig und Jan Bernstädt. Vierter Offizieller ist Dr. Marcus Schiry. Mohr leitete bereits das letztjährige Viertelfinale der Eintracht gegen Rot-Weiß Koblenz (1:2 auf dem Oberwerth).
Wichtige Information zur Anreise:
Der Bereich um das Moselstadion wird bereits im Laufe des Vormittages weitestgehend für den Verkehr gesperrt sein.
Parkplätze stehen in direkter Nähe leider nur begrenzt zur Verfügung. Bereits erworbene Eintrittskarten gelten jedoch zugleich als Fahrkarte für den gesamten VRT-Verbund. Es wird daher empfohlen, möglichst das Angebot des ÖPNV in Anspruch zu nehmen, um eine störungsfreie An- und Abreise aller Zuschauer zu ermöglichen.
Das Moselstadion öffnet seine Tore um 12.00 Uhr.
Live-Stream über SVE-TV:
Auch das Team von SVE-TV sehnt dem nächsten Pflichtspiel entgegen und freut sich darauf, allen Zuschauerinnen und Zuschauern, die nicht vor Ort sein können, in gewohnter Form den Live-Stream über YouTube anbieten zu können. Die Übertragung startet etwa zehn Minuten vor Spielbeginn gegen 13.50 Uhr.
Erster Einsatz der neuen Videowall:
Die Pokalpartie gegen die TuS Koblenz bietet zudem den würdigen Rahmen für den ersten Einsatz der neuen Videowall im Moselstadion. Letzte Anpassungen und Tests konnten von der Stadiontechnik am Donnerstag-Nachmittag erfolgreich abgeschlossen werden. Eintracht-Trier freut sich darauf, durch diesen Service das Stadion-Erlebnis rund um die Heimspiele des SVE zu verbessern.








