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Spielbericht: Heimsieg vor 1614 Zuschauern – SVE schlägt Ludwigshafen mit 3:2 und distanziert die Arminia

Im Topspiel der Aufstiegsrunde konnte sich Eintracht Trier nach umkämpften 90 Minuten mit 3:2 gegen die Gäste aus Ludwigshafen durchsetzen und die auf Platz drei platzierte Arminia auf sechs Punkte distanzieren.

Im Vergleich zum deutlichen 5:2-Sieg im saarländischen Wiesbach wechselte Trainer Josef Cinar auf einer Position. Für Felix Fischer kam Linus Wimmer neu in die Mannschaft.

Es entwickelte sich die erwartet umkämpfte Begegnung auf Augenhöhe, die in den Anfangsminuten viele Ballverluste und Zweikämpfe im Mittelfeld verzeichnete. Nach dem etwas zerfahrenen Beginn, war es Lennart Thum, der für die erste Ludwigshafener Gefahr vor dem Trierer Tor sorgte (8.). Die Männer mit der Porta auf der Brust sorgten im unmittelbaren Gegenstoß für den ersten Hauch von Gefahr, als die Hereingabe von Edis Sinanovic im Zentrum keinen Abnehmer fand (9.). Doch kurz darauf klingelte es im Kasten der Arminia. Nach einem gekonnten Steilpass überwand Sven König den Keeper der Rheinstädter mit einem sehenswerten Schlenzer in den rechten Winkel und stellte auf 1:0 für die Eintracht (11.). Ludwigshafen bemühte sich anschließend um zwingende Offensivaktionen und kam in Person von Lennart Thum zu einem sehenswerten Distanzschuss, der jedoch vom starken Trierer Keeper Denis Wieszolek vereitelt werden konnte (18.). Die Angriffsbemühungen der Arminia wurden schließlich in der 23. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Marcel Bormeths Schuss von der Strafraumgrenze schlug unhaltbar rechts neben Wieszolek ein und neutralisierte den Spielstand. Unmittelbar vor der Halbzeit bot sich Trier dann die große Chance, die Führung zurückzuerobern, als Dominik Kinscher nach einer starken Flanke von Edis Sinanovic aus kurzer Distanz an Gästekeeper Peter Klug scheiterte (44.).

Im zweiten Abschnitt agierten beide Mannschaften ambitioniert, doch die Partie wurde in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit, wie schon zu Beginn des Spiels, durch viele Ballverluste auf beiden Seiten im Mittelfeld geprägt. Die Nervosität und die Bedeutung des Spiels, war nun beiden Teams deutlich anzumerken. Durch eine starke Hereingabe von Marcel Bormeth auf Nico Pantano, kam Ludwigshafen in der 51. Minute dann zu dem ersten sehenswerten Abschluss des zweiten Durchgangs, der jedoch aus kurzer Distanz aufgrund eines starken Reflexes des Trierer Schlussmannes Wieszolek, vereitelt werden konnte. Nur drei Zeigerumdrehungen später verzeichneten die Moselstädter die erste nennenswerte Toraktion, als Sven König einen von Dominik Kinscher getretenen Freistoß aus kurzer Distanz über das Gehäuse setzte. Die Moselstädter waren nun um Spielkontrolle bemüht und konnte kurz darauf in Person von Christopher Bibaku, der eine scharfe Hereingabe von Dominik Kinscher knapp neben das Tor setzte, die nächste aussichtsreiche Gelegenheit verbuchen (57.). Nach der Trinkpause war es dann die Eintracht, die den ersten Nadelstich setzen konnte. Und wie: Der beste Trierer, Sven König, wurde sehenswert auf die Reise geschickt, lief alleine auf den chancenlosen Gästekeeper Peter Klug zu und brachte das Spielgerät wie schon beim 1:0 mit einem eleganten Schlenzer im rechten Toreck zum 2:1 unter (72.). Die stimmungsvollen rund 1600 Fans im Moselstadion motivierten die Trierer Mannschaft zusätzlich, was sich bereits vier Minuten nach der erneuten Führung zeigen sollte. Christopher Bibaku steckte im richtigen Moment zu Dominik Kinscher durch, der den Gästekeeper nach einer geschickten Ballmitnahme verlud und zum 3:1 ins leere Tor einschieben konnte (76.). Wer nun an die Entscheidung glaubte, sah sich jedoch getäuscht. Der Tabellendritte steckte nicht auf und warf jetzt alles nach vorne, was den Moselstädtern wiederum den Raum für Konter eröffnete. Yannick Debrah (84.) sowie Sven König (86.) scheiterten jedoch am stark parierenden Ludwigshafener Torwart Peter Klug. Die Schlussoffensive der Arminen trug letztendlich doch noch Früchte, als ein sehenswerter Distanzschuss von Marc Ehmann in der Nachspielzeit im Trierer Gehäuse einschlug. Doch der Anschlusstreffer kam zu spät und die Eintracht-Fans durften einen ganz wichtigen 3:2-Sieg ihrer Mannschaft bejubeln.

Eintracht-Trier: Wieszolek – Brodersen (59. Kaluanga), Maurer, Sinner, Heinz – R. Garnier – Sinanovic (65. Debrah), Wimmer (54. Roth), Kinscher, König – Bibaku (82. Brandscheid)

Ludwigshafen: Klug – Tahedl (46. Adragna), Jung (46. Hiemeleers), Hartlieb, Braun (82. Moncada) – Ehmann, Herchenhan, Polat (73. Monetta) – Pantano, Bormeth, Thum

Tore: 1:0 König (11.), 1:1 Bormeth (23.), 2:1 König (72.), 3:1 Kinscher (76.), 3:2 Ehmann (90./+4)

Schiedsrichter: Fabian Knoll

Zuschauer: 1614

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