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Rote Teufel im Moselstadion: SVE will die Fans mitreißen

Trier. Eintracht-Trier bestreitet am 7. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bereits am Mittwochabend das nächste Heimspiel: Im vorgezogenen Duell trifft der SVE um 19:30 Uhr auf den 1. FC Kaiserslautern II. Die kleine Erfolgsserie der letzten Wochen will die Eintracht insbesondere zuhause fortsetzen.

Die Reserve des Drittligaclubs aus der Pfalz ist im Moselstadion keine Unbekannte. In den letzten Spielzeiten gab es immer wieder intensive Duelle zwischen beiden Teams. Auch in diesem Jahr erwartet Eintracht-Cheftrainer Josef Cinar ein Spiel auf hohem Niveau: „Uns erwartet ein spielstarker Gegner. Viele Jungs sind auf dem Betzenberg technisch hervorragend ausgebildet worden. Zudem hat der FCK einige dynamische und schnelle Spieler.“ Der Saisonstart der Betze-Buben war bisher von vielen Unregelmäßigkeiten gekennzeichnet. Zwei Siegen stehen auch jeweils zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegenüber. Damit rangiert das Team von Hans-Werner Moser derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Zuletzt verspielte die junge Truppe mit einem Durchschnittalter von knapp 20 Jahren eine 2:0 Führung gegen die Wormatia aus Worms.

Beim SVE herrscht nach einem gelungenen Saisonstart und 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen gute Stimmung. „Wir haben Selbstvertrauen und unsere hohe individuelle Qualität setzt sich derzeit durch“, analysiert Coach Josef Cinar die Situation. „Dennoch müssen wir uns auf jeden Gegner gut vorbereiten und weiter enorm hart an uns arbeiten. Am Sonntag hatten die Jungs frei. Montag und Dienstag werden wir nutzen, um uns intensiv auf Lautern zu fokussieren“, so Cinar zur Spielvorbereitung in der nächsten englischen Woche.

Weiterhin zum Zuschauen verdammt ist beim SVE Youngster Tion Thaler (Zehenbruch). Angeschlagen ist zudem Maurice Roth, der gegen Karbach einen Schlag auf den Hals abbekommen hat. Bei Jason Thayaparan hat das MRT in dieser Woche einen Anriss des Innenbandes im Knie ergeben. Er wird damit einige Wochen ausfallen. Jan Brandscheid (zuletzt Muskelbündelriss) ist wieder voll im Training. Beim Torjäger bleibt abzuwarten, ob er schon eine Option für den Kader darstellt. Insgesamt ist Chefcoach Cinar vor dem nächsten Heimauftritt seines Teams im Moselstadion fest entschlossen: “Zuhause zählt für uns nur ein Sieg. Wenn wir da weiter machen, wo wir zuletzt aufgehört haben und die Fans wieder mitreißen können, werden wir die drei Punkte bei uns behalten.“

Anpfiff im Moselstadion ist am Mittwochabend um 19:30 Uhr. In der Halbzeitpause der Partie sowie nach dem Spiel werden an den Kassenhäuschen des Moselstadions bereits vorab Tickets für das Heimspiel gegen die TuS Koblenz am 14. September verkauft.

Foto: Sebastian J. Schwarz