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Heim-Siegesserie reißt: SVE trennt sich von Dudenhofen 1:1

Nach saisonübergreifend zehn Heimsiegen in Folge ist die Serie von Eintracht Trier am gestrigen Dienstagabend gerissen. Gegen den Aufsteiger FV Dudenhofen reichte es im Moselstadion vor 1.008 Zuschauern nur zu einem 1:1 (0:1). Den Treffer für die Hausherren erzielte Dominik Kinscher.

Die Gäste aus Dudenhofen, sie fanden besser in die Partie: Der dreifache Torschütze des vergangenen Wochenendes, Paul Stock, drosch den Ball hart in den Strafraum des SVE, wo Julian Scharfenberger nur um Zentimeter zur frühen Gästeführung verpasste (5.) – der Weckruf für die Eintracht, die sofort Taten folgen ließ: Kevin Heinz wagte einen Vorstoß durch die gegnerische Defensive und fand auf Jason Kaluanga auf der linken Seite. Seine Flanke erreichte Tim Garnier, dessen wuchtiger Kopfball am Außenpfosten landete. Auch der Nachschuss von Milad Salem fand nicht den Weg in den Kasten: Marcel Johann parierte blendend. Nur Minuten später wieder Garnier und Salem im Fokus, doch Garniers Kopfball landete etwa zwei Meter neben dem Pfosten (12.). Die Partie, sie nahm immer mehr Fahrt auf: Kevin Heinz ließ Enzenhofer und Said aussteigen, scheiterte aber an Johann (21.). Aber dann: ein Abspielfehler brachte Julian Scharfenberger in Position, der keine Mühe hatte, zum 0:1 zu verwandeln (26.) – ein Zwischenstand, der sich aufgrund der Entwicklungen der letzten Minuten nicht wirklich abgezeichnet hatte. Folglich dauerte auch etwas, ehe sich die Hausherren geschüttelt hatten: Milad Salem, erneut Aktivposten, flankte per Freistoß auf den Kopf von Tim Garnier, der nach längerer Zeit wieder einen Torabschluss für die Blau-Schwarz-Weißen verzeichnen konnte (38.) – doch am Pausenstand von 0:1 sollte sich nichts mehr verändern.

Ohne Wechsel kamen beide Mannschaften aus der Kabine, ein wirklicher Schwung auf das Tor des FV Dudenhofen sollte sich jedoch noch nicht einstellen – im Gegenteil: Der kurz zuvor erst eingewechselte Tolga Barin schlenzte einen Schuss aufs Tornetz (56.). Es war Dominik Kinscher vorbehalten, das Moselstadion aus der Lethargie zu reißen – und wie: Gleich drei Dudenhofener ließ er stehen und nahm sich von der Strafraumgrenze aus halblinker Position ein Herz. Was folgte, war ein Strahl in den rechten unteren Winkel und grenzenloser Jubel über den Ausgleich (58.). Der SVE war jetzt wacher, griffiger: Kaluanga per Distanzschuss nur knapp neben den Kasten (63.), Kling per Kopfball in die Arme von Johann nach Salems Freistoßflanke (65.) und ein gefährlicher Konter über Kaluanga und Garnier, der die Hereingabe seines Teamkollegen nicht erreichen konnte (71.) zeigten die zurückgewonnene Feldhoheit des SVE deutlich an. Aufregung gab es dann nochmal in Minute 85: Kevin Heinz kam im Strafraum zu Fall, doch der Pfiff von Schiedsrichter Geraci blieb aus – der Schlusspunkt dieser Partie.

Eintracht Trier: Wieszolek – Brodersen, Maurer, Kling, Kaluanga – Thayaparan, Kinscher (ab 88. Balde), Sinanovic (ab 85. Schneider), Salem – Garnier (ab 78. Thul).

FV Dudenhofen: Johann – Said, Hoffmann, Eppel, Enzenhofer – Zein, Thiede, Bittner (ab 88. Himmighöfer), Stock (ab 79. Herbel), Häußler (ab 50. Barin) – Scharfenberger.

Tore: 0:1 Scharfenberger (26.), 1:1 Kinscher (58.)

Schiedsrichter: Giuseppe Geraci

Zuschauer: 1.008

Foto: Sebastian J. Schwarz

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