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Hassia Bingen vor der Brust – Kinscher fällt bis Saisonende aus

Sechs ungeschlagene Partien liegen nun hinter den Blau-Schwarz-Weißen – eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann. Am Samstag um 14.00 Uhr kommt mit Hassia Bingen eine Mannschaft ins Moselstadion, die die Eintracht im Hinspiel vor große Probleme stellte. Die Mannschaft von Josef Cinar will also nicht nur die beeindruckende Serie von zuletzt fünf Heimsiegen in Folge fortsetzen und auch im siebten Spiel am Stück nicht als Verlierer vom Platz gehen, sondern auch die verlorenen Punkte aus dem Hinspiel wieder vergessen machen.

Ohnehin setzte es in den vergangenen neun Partien nur eine Niederlage (0:1 in Diefflen) – sichtbares Zeichen für den Aufschwung von Eintracht insbesondere im Jahr 2019. Dieser zeigte sich vor allem auf heimischem Geläuf – und so ist die Marschrichtung für die anstehende Partie gegen die Gäste aus Bingen von Josef Cinar auch sehr schnell formuliert: „Wir sind momentan gut drauf und haben zuhause zuletzt gute Leistungen gezeigt. Am Samstag wollen wir die Leute wieder begeistern, wissen aber auch, dass Bingen eine sehr schwer zu bespielende Mannschaft ist.“

Schwer zu bespielen insoweit, als sich Hassia Bingen zuletzt deutlich im Aufwind befand. Zu Saisonbeginn noch im gefährdeten Bereich des Tableaus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, konnte die Truppe von Nelson Rodrigues insbesondere im neuen Jahr überzeugen und sich etwas aus der Abstiegszone befreien: Vier Siege aus den vergangenen sechs Partien sprechen hierbei eine deutliche Sprache, auch wenn es zuletzt gegen den FV 07 Engers eine 1:2-Niederlage gab. Doch insbesondere das 4:1 gegen die Zweitvertretung des 1. FC Kaiserslautern und der jüngste Auswärtserfolg bei der TuS Mechtersheim (3:1) zeigen die Entwicklungskurve der Spieler aus dem Stadion am Hessenhaus deutlich an. „Sie stehen sehr tief und haben vorne ganz schnelle Leute, die jeder Abwehr Probleme bereiten kann“, weiß Cinar zudem weiter zu berichten. Insbesondere auf Enis Sovtic (bislang sieben Saisontreffer) und Vllaznim Dautaj (derer zehn), die zusammen mit Dennis De Sousa Oelsner (acht Treffer) die Achse bilden, auf die sich die Defensive der Eintracht einzustellen hat, muss in der Partie kontrolliert werden – zumindest besser als im Hinspiel Mitte September, als es eben jene Sovtic und Dautaj waren, die die beiden Treffer für Hassia erzielten. „Es wird am Samstag auf jeden Fall kein Selbstläufer“, weiß Josef Cinar.

Obendrein gibt es keine guten Nachrichten hinsichtlich der Personalsituation: Dominik Kinscher wurde nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Spiel gegen den TuS Mechtersheim (2:0) heute an der Schulter operiert und fällt voraussichtlich bis Ende der Saison aus – erste Diagnose: Schlüsselbeinbruch und Schultereckgelenksprengung. Für ihn könnte Hendrik Thul eine Alternative darstellen: „Mit ihm waren wir gegen Mechtersheim richtig, richtig, zufrieden – das hat er echt gut gemacht“, spart Cinar nicht mit Sonderlob für den Youngster. Zudem fallen nach wie vor Tim Garnier und Stephan Schuwerack aus.

 

Foto: Archiv.

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