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Zurück im Moselstadion: SVE empfängt TSV Schott Mainz

Am Samstagnachmittag (14 Uhr) kehrt Eintracht Trier nach fast drei Monaten ohne Heimspiel endlich ins Moselstadion zurück. Mit dem Tabellenvierten TSV Schott Mainz ist dann gleich ein Spitzenteam der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in der ältesten Stadt Deutschlands zu Gast. Nach der Auftaktniederlage in Diefflen möchte der SVE den endgültigen Fehlstart ins Jahr 2019 unbedingt verhindern – gegen die Landeshauptstädter geht der Blick deshalb nach vorne. 

Mit einem herben Dämpfer war Eintracht Trier am vergangenen Samstag in die Restrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gestartet: Bei der 0:1-Niederlage in Diefflen ließen die Moselstädter viel vom dem vermissen, was sie in der Vorbereitung angedeutet hatten. „Wir haben das Spiel am Dienstag intensiv analysiert und waren dabei sehr ehrlich zu uns selbst. Das war nicht schön und nicht einfach, in Anbetracht der Leistung aber notwendig. Wir hatten gedacht, dass wir schon einen Schritt weiter sind. Aber nach so einem Spiel gehört Kritik dazu. Am Samstag wollen wir unbedingt zeigen, was wirklich in uns steckt“, resümiert SVE-Cheftrainer Josef Cinar die Aufarbeitung der Pleite vom vergangenen Wochenende.

Eine schnelle Leistungssteigerung soll her, inbesondere weil der kommende Gegner alles andere als Laufkundschaft darstellt. Der TSV Schott Mainz zählt als Regionalliga-Absteiger naturgemäß zu den absoluten Favoriten auf einen erneuten Aufstieg. Dabei hat die Elf von Coach Sascha Meeth nach der 1:2-Heimniederlage gegen den TuS Mechtersheim ebenfalls etwas gut zu machen. Trotz des Fehlstarts stehen die Landeshauptstädter in der Tabelle aber deutlich vor dem SVE, grüßen mit 36 Zählern von Rang 4 in Richtung Tabellenmittelfeld. Insbesondere auf das gefährliche Offensivduo aus Janek Ripplinger (12 Tore, 5 Vorlagen) und Jost Mairose (8 Tore, 7 Vorlagen) muss sich die Eintracht-Defensive einstellen. Mit Lukas Roswald, David Roesler und Manassé Eshele stehen außerdem drei Winterneuzugänge im Kader der Gäste. „Wir erwarten einen bockstarken Gegner, der in der Liga wohl mit den besten Fußball spielt. Sie haben schnelle Leute und einen richtig guten Stürmer. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das, was wir zuletzt daheim gezeigt haben, wiederholen können. Wir brauchen in jedem Fall eine absolute Top-Leistung“, schätzt SVE-Coach Cinar vor dem Duell, das in der Hinrunde mit einem 2:2-Unentschieden endete.

Verzichten muss der Übungsleiter am Samstag krankheitsbedingt auf Angreifer Luca Sasso-Sant, Keeper Hanni München fehlt weiterhin verletzt. Felix Fischer wird nach seiner langen Verletzungspause ebenfalls noch nicht im Kader stehen. Ansonsten hat Eintracht Trier alle Mann an Bord. Anstoß im Spiel zwischen dem SVE und dem TSV Schott Mainz ist am Samstag im Moselstadion um 14 Uhr.

 

Foto: Sebastian Schwarz

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