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„Wir müssen selbstbewusst auftreten!“ – Gelingt der Heimsieg gegen Pfeddersheim?

Am Samstagnachmittag (15 Uhr) trifft Eintracht Trier im heimischen Moselstadion auf die TSG Pfeddersheim. Der SVE will dann den Schwung aus dem Heimsieg gegen Diefflen (1:0) und dem 2:2-Remis gegen Schott Mainz mitnehmen, selbstbewusst auftreten und den zweiten Heimerfolg in Serie einfahren. Sorgen machen bei beiden Mannschaften derzeit allerdings die Angriffsreihen. 

„Wir wollen uns endlich für den vielen Aufwand, den wir immer betreiben, auch belohnen. Es ist wichtig, dass wir in unserem heimischen Stadion selbstbewusst auftreten und direkt vorneweg marschieren. Wir wollen in jedem Fall gewinnen“, erzählt Eintracht-Chefcoach Daniel Paulus vor dem Samstagsduell mit dem Tabellenelften aus Pfeddersheim. Dabei zählt die TSG nach einem großen Kaderumbruch im Sommer zu den großen Unbekannten in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Elf Akteure haben die Wormser in der Sommerpause verlassen, 14 Neuzugänge sind hinzugekommen. Und auch auf der Trainerbank gab es eine Veränderung: Norbert Hess, neun Jahre lang für die erste Mannschaft der TSG verantwortlich, räumte seinen Stuhl und machte Platz für Marc Heidenmann. Der erst 27-Jährige war zuletzt Co-Trainer der U19 von Mainz 05.

„Sie haben viel Qualität im Kader und sind noch schwer einzuschätzen. Wir erwarten eine spielstarke Mannschaft, die uns das Leben sicher schwer machen wird“, verrät SVE-Trainer Paulus. Fehlen werden den Pfeddersheimern beim Gastauftritt in der ältesten Stadt Deutschlands die beiden etatmäßigen Spitzen: Sowohl Andreas Buch, als auch Sebastian Kaster (beide schon jeweils zwei Saisontore) sind nach Platzverweisen gegen Mechtersheim gesperrt. „Das darf für uns kein großes Thema sein. Für uns geht es darum, uns auf uns selbst zu konzentrieren und unser Spiel zu spielen“, betont Paulus allerdings.

Auch dem Übungsleiter des SVE bereitet die Situation im Sturm Kopfzerbrechen. Luca Sasso-Sant kann zwar wieder mit der Mannschaft trainieren, braucht allerdings noch einige Partien, um in Topform zu kommen. Tim Garnier klagt zudem seit dem 2:2-Unentschieden in Mainz vor einer Woche über Schmerzen im Rücken. Auch wenn die Situation im Angriff besser sein könnte, bleibt Paulus optimistisch: „Wir werden trotzdem eine starke Mannschaft auf den Platz bringen, die das Spiel in jedem Fall gewinnen kann. Unter der Woche haben wir hart an unserer Kompaktheit im Defensivverbund gearbeitet und gute Fortschritte gemacht. Alle Jungs haben voll mitgezogen und ich denke, wir sind bereit.“

Mit einem Sieg könnten die Moselstädter den Abstand zu den Spitzenpositionen in der Liga wieder verkürzen. Anstoß der Partie zwischen Eintracht Trier und der TSG Pfeddersheim ist am Samstag um 15 Uhr.

Foto: Hans Krämer

Datum: 17. August 2018

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