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„Ich möchte Erfahrung und Leidenschaft einbringen“ – Mathäus Gornik übernimmt Eintracht-U15

Mathäus Gornik, aktuell noch als Oberliga-Spieler beim FV 07 Diefflen unter Vertrag, übernimmt ab der neuen Saison die U15 von Eintracht Trier. Der A-Lizenz-Inhaber blickt trotz seines jungen Alters von erst 29 Jahren bereits auf einen großen Erfahrungsschatz als Trainer zurück. Der im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern ausgebildete Gornik war deshalb nicht nur absoluter Wunschkandidat für den Posten als Jugendcoach, sondern bereits früher ein heißer Kandidat auf einen Eintracht-Trainerposten. Wie der Coach beim SVE gelandet ist, welche Eindrücke er vom Klub hat und warum er sich trotz anderer Angebote für ein Engagement beim SVE entschieden hat, lest ihr in unserem Interview!

Mathäus, zunächst herzlich Willkommen bei Eintracht Trier! Wieso hast du dich für einen Wechsel zum SVE entschieden?

Schon als ich noch Spielertrainer in Hasborn war, gab es eine erste lose Anfrage. Daniel Paulus hat mich damals angerufen, ob ich mir ein Engagement bei der U19 vorstellen könnte. Aufgrund meiner Verpflichtung in der Saarlandliga musste ich damals leider absagen. Der Kontakt ist danach aber nie abgerissen und im Winter kam dann das Kompetenzteam Jugend erneut auf mich zu. In den Gesprächen haben mich die Verantwortlichen um Horst Cordier dann ganz klar davon überzeugt, dass im Nachwuchsbereich von Eintracht Trier langfristig professionell etwas aufgebaut werden soll. Mit den Plänen des Vereins kann ich mich zu 100% identifizieren. Deshalb habe ich andere durchaus attraktive Angebote abgelehnt und mich für den SVE entschieden.

Wie genau sieht deine Tätigkeit ab Sommer aus? Welchen Plan gibt es für dein Engagement?

Ich werde gemeinsam mit meinem Co-Trainer Timo Hinsberger, der ebenfalls im Besitz der A-Lizenz ist, mit der U15 eine sehr gute Mannschaft übernehmen und dann Schritt für Schritt weiterentwickeln. Die Idee ist, anders als manch anderer Verein das handhabt, die Jungs dann auch für die kommenden zwei bis drei Jahre zu trainieren und ihnen so umfänglich unsere Philosophie zu vermitteln. Darüber hinaus möchte ich mich auch an der Konzeptualisierung von Trainingsinhalten beteiligen und meine Erfahrung und Leidenschaft in jeder Trainingseinheit einbringen. Außerdem verfüge ich über gute Kontakte im Saarland und in Rheinland-Pfalz, die ich für den Verein gerne aktivieren möchte.

Du warst bei Rot-Weiss Hasborn bereits auf hohem Niveau Trainer im Seniorenbereich. Warum machst du nun den vermeintlichen Schritt zurück in den Jugendsektor?

Ich betrachte meinen Wechsel keinesfalls als Rückschritt! Im Gegenteil. Ich möchte die Erfahrung in Hasborn nicht missen. Aber ich habe auch gelernt, dass es schwierig ist, einem 30-Jährigen zu erklären, dass er sich falsch bewegt. Junge Spieler sind da deutlich aufnahmefähiger. Da kann man bei den Grundlagen ansetzen und Spieler ganz gezielt über einen längeren Zeitraum hinweg auf den Übergang in den Seniorenbereich vorbereiten. So habe ich es auch selbst als Spieler im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Kaiserslautern erlebt.

Welche Ziele verfolgst du mit Eintracht Trier? Und welche Entwicklung stellst du dir für deine weitere Trainerkarriere vor?

Ganz klar, wir wollen die U15 ab dem Sommer kontinuierlich weiterentwickeln. Ich habe die Jungs jetzt mehrfach beobachtet und bekomme ein richtiges starkes Team. Darauf wollen wir aufbauen und die Mannschaft kontinuierlich entwickeln. Wichtig ist, dass wir die Theorie dann auch auf den Platz bekommen.

Persönlich würde ich irgendwann gerne mal in einem Nachwuchsleistungszentrum trainieren. Im Idealfall natürlich bei Eintracht Trier!

Du warst als Spieler in verschiedenen Ligen Gegner des SVE. Wie hast du den Verein bis dahin wahrgenommen?

Meine Eindrücke waren durchweg positiv. Ob mit Pirmasens oder Saar 05, die Eintracht war immer ein Zuschauermagnet. Wir hatten spannende und intensive Derbys mit viel Brisanz. Der Verein hat viel Tradition, tolle Fans und Trier ist darüber hinaus eine wunderschöne Stadt. 

Aktuell bist du ja beim Liga-Konkurrenten FV Diefflen noch als Spieler aktiv. Hängst du die Fußballschuhe nun an den Nagel?

Nein, so ganz aufhören möchte ich mit dem Fußball noch nicht. Es gibt verschiedene Optionen, eine endgültige Entscheidung ist da bisher nicht gefallen. Entweder ich spiele bei einem kleineren Verein auf Amateurniveau weiter, oder stelle mich der 1. Mannschaft der Eintracht als Stand-By-Spieler zur Verfügung. Ich überlege gemeinsam mit dem Verein in den kommenden Wochen, was die beste Lösung ist.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg mit unserer Eintracht!

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