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U17 startet mit Niederlage – unglückliches 2:3 in Kaiserslautern

Auf dem Fröhnerhof des 1. FC Kaiserlautern unterlag unsere U17 am 16. Spieltag der Regionalliga den Gastgebern des 1. FCK unglücklich mit 2:3 (1:0). Der SVE war in der ersten Halbzeit das bessere Team, vergab aber wieder beste Chancen. Das sollte sich am Ende rächen.

Die Partie begann, wie es sich U17-Coach Georg Schanen nur wünschen konnte: Mit einer Riesenchance für die Blau-Schwarz-Weißen in der 2. Minute. Lucas Coopmans wurde lang auf rechts geschickt, setzte sich schön durch und legte nach innen auf Hendrik Thul. Der traf den Ball nicht beim ersten Mal, holte ihn sich wieder, machte einen Haken und zog aus bester Position ab. Der Ball rutschte ihm aber über den Spann und ging deutlich links vorbei. Nur eine Minute später die zweite Top-Chance. Wieder Coopmans über rechts, der schön nach innen flankte. Gary Bernard schraubte sich vor dem Tor hoch, setzte den Kopfball aber über die Querlatte. Wieder nur zwei Minuten danach: Freistoß aus 17 m Torentfernung für den SV Eintracht, Pascal Güth zog ab, doch der Ball ging wie ein Strich knapp über das Gehäuse (5.). Es war ein bärenstarker Start der Moselstädter.

Den ersten Torschuss der roten Teufel setzte Reisinger in der 11. Minute über den Trierer Kasten. Nur drei Minuten später ging ein Lauterer Schuss aus kurzer Distanz knapp links neben das Trierer Tor. In der 18. Minute flog ein Freistoß des 1. FCK durch Freund und Feind hinweg nur knapp am linken Trierer Torpfosten vorbei. Das zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 0:1 für den SV Eintracht Trier 05 fiel in der 25. Minute: Ein langer Freistoß flog zu Lucas Coopmans, der sich mit einem kleinen Haken freispielte und trocken aus 20 m abzog – der Ball klatschte passgenau unten links in das Lauterer Tor. Entsprechend groß war der Jubel bei der Schanen-Elf, mit einer 1:0-Führung ging der SVE in die Pause.

Nach Wiederanpfiff brauchten beide Teams zunächst ein paar Minuten, um wieder Fahrt aufzunehmen. Diesmal waren es aber die „Roten Teufel“, die den besseren Start erwischten. Gleich zweimal hielt Eintracht-Keeper Noé Bouché seine Mannschaft mit Glanzparaden im Spiel. Erst fischte er einen Ball aus dem rechten oberen Toreck (48.), nur kurze Zeit später den nächsten Kracher aus dem anderen Eck (51.). Trotzdem kam der FCK unmittelbar nach der zweiten Glanztat von Bouché zum Ausgleich. Lauterns Baur war im Zentrum losmarschiert, das Trierer Mittelfeld ließ ihn gewähren und er zog aus 35 m ab. Überrascht wurde auch Noé Bouché von diesem Sonntagsschuss, stand etwas weit vor dem Kasten, so dass der Ball über ihn flog und im Netz einschlug. Das 1:1 für die immer stärker werdende Heimmannschaft.

Nur eine Minute später setzte sich ein Pfälzer über rechts durch, legte schön nach innen, ein weiterer verpasste erst, doch aus dem Hintergrund kam Özdogan heran gelaufen und ließ Bouché aus kurzer Distanz keine Chance – das 2:1 für die Gastgeber (52.), der FCK hatte den Doppelschlag geschafft. Doch Trier antwortete umgehend. Adrian Ziewers schlug einen langen Ball nach vorne, wo Leo Gombert ihn sich schnappte und vom herauslaufenden Lauterer Torwart an die linke Strafraumgrenze verfolgt wurde. Gombert drehte sich und flankte nach innen, wo Gary Bernard den Ball direkt nahm und mittig im leeren Tor versenkte – das vom SVE bejubelte 2:2 in der 53. Minute!

Glück für Trier kurz darauf, als Johannes Dondelinger einen Lauterer Schuss gerade noch von der Torlinie wegschlug (55.). Wieder rettete der starke Bouché in der 57. Minute, als er reaktionsschnell den Schuss eines roten Teufels aus 10 m noch um den Pfosten drehte. Doch der FCK sollte noch gewinnen. In der 71. Minute setzte sich ein Pfälzer über den linken Flügel durch und legte nach innen, wo der Lauterer Müsel freistehend vor dem linken Pfosten den Ball aus kurzer Distanz zum 3:2 einschoss.

Der SVE stürmte dann mit Mann und Maus, drängte auf den Ausgleich, doch der Fußballgott hatte am Sonntag das Herz auf Seiten der Pfälzer. So endete das Spiel mit 3:2 (0:1) für den FCK.

Trainer Georg Schanen zum Spiel: „Wie so oft gegen die Spitzenmannschaften – gut gespielt, aber keine Punkte gemacht. Nach drei Minuten hätte es bereits 2:0 für uns stehen können. Dann sind wir verdient mit 1:0 in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte dann ein Sonntagsschuss des FCK zum Ausgleich und unser „Tiefschlaf“, so dass wir in Rückstand gerieten. Wir kamen aber zurück, so dass noch das 2:2 fiel. Wir haben dann aber als Team zu schlecht verteidigt. Einen großen Vorwurf kann man der Mannschaft dennoch nicht machen, ein Punkt wäre sicher verdient gewesen. Wenn wir mit der Einstellung gegen Eisbachtal und Mülheim-Kärlich spielen, dann werden wir definitiv punkten. Ich hoffe, die Jungs haben verstanden, Eisbachtal nicht auf die leichte Schulter zu nehmen …“

 

Es spielten beim 1. FC Kaiserslautern:

Noé Bouché – Max Steffen, Pascal Güth, Adrian Ziewers, Johannes Dondelinger – Lucas Coopmans, Veron Pandozzi (77. Adnan Jasarovic), Luca Eichner, Leo Gombert (76. Alec Webel) – Gary Bernard (67. William Ferreira), Hendrik Thul

Tore: 0:1 L. Coopmans (25.), 1:1 L. Baur (51.), 2:1 A. Özdogan (52.), 2:2 G. Bernard (53.), 3:2 S. Müsel (71.)

Gelbe Karten: L. Eichner (44., SVE), L. Sesar (72., FCK), L. Lazar (77. FCK), F. Lo Porto (80. FCK)

Schiedsrichter: Stephan Rüdiger (Lars Busch, Sören Wilhelm)

Zuschauer: 70

(Bericht + Foto: Wolfgang Ziewers für die SVE U17)

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