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Back on track: Simon Maurer im Interview

Simon Maurer wechselte im Sommer zur Eintracht und verletzte sich im September des vergangen Jahres im Bitburger-Rheinlandpokal am Kreuzband und musste mehrere Monate pausieren. Doch schon beim Trainingsauftakt Anfang Januar konnte der Defensivspieler wieder mit dem Lauftraining beginnen. Im Interview mit der Eintracht-Homepage berichtet er über seine Reha-Zeit und die weiteren Schritte. 

Hallo Simon. Im September hast du dir im Rheinlandpokal-Spiel gegen die SG Schneifel/Auw das Kreuzband angerissen. Wie schwer war es für dich, in der folgenden schwierigen Phase nicht auf dem Platz stehen zu können?

Es ist nicht schön, nur von der Tribüne zusehen zu können. Besonders in unserer schweren Phase in der Hinrunde. Man würde gerne helfen, aber kann nicht eingreifen. Deswegen tut jede Niederlage umso mehr weh.

Generell war der Zeitpunkt der Verletzung unpassend. Ich habe mich körperlich sehr fit gefühlt und kam immer besser in Form. Danach musste ich leider zusehen, so zum Beispiel im Derby gegen Saarbrücken.

War das deine erste schwere Verletzung?

In der Jugend hatte ich einen Ermüdungsbruch. Da war ich 16 Jahre alt und musste ein halbes Jahr pausieren. Im Seniorenalter kam ich bisher Drumherum. Klar hat man mal einen Bänderriss oder einen Nasenbeinbruch. Aber das sind Verletzungen, die meistens nur ein paar Wochen andauern. Jetzt musste ich zum ersten Mal wieder mehrere Monate pausieren.

Immerhin war dein Kreuzband nur angerissen. Was hat das für die Regeneration bedeutet?

Das Kreuzband war fast komplett abgerissen, nur ein kleiner Teil war noch dran. Außerdem war in meinem Fall nur das hintere Kreuzband betroffen. Deshalb musste ich nicht operiert werden und konnte konservativ behandelt werden. Keine OP bedeutet automatisch weniger Komplikationen in der Heilungsphase. Dadurch, und das alles gut verheilt ist, hat sich die Reha-Zeit verkürzt.

Bei den meisten Fußballern ist das vordere Kreuzband lädiert, weshalb direkt mehrere Kniebestandteile, wie zum Beispiel der Meniskus, auch in Mitleidenschaft gezogen werden. Das muss in den meisten Fällen operiert werden, was eine längere Reha-Zeit mit sich zieht.

Wie genau sah dein Alltag während der Verletzungszeit und wie nah warst du trotzdem bei der Mannschaft?

Zuerst hatte ich eine Schiene, die ich sieben Wochen tragen musste. Ganz einfach, damit alles gut verheilen konnte. Danach habe ich mit Physiotherapie und Krafttraining begonnen, um die Beweglichkeit im Knie wiederherzustellen und die Muskulatur wieder aufzubauen. Die nötigen Übungen konnte ich bei den beiden SVE-Partner Aktiva und SMILE X durchführen.

Trotzdem war ich immer noch nah bei der Mannschaft. Ich habe so oft es ging in der Kabine vorbeigeschaut und mir die meisten Spiele angesehen. Nur von längeren Auswärts(Auto)fahrten hat mir mein Arzt abgeraten.

Anfang Januar konntest du pünktlich zum Trainingsauftakt nur vier Monate nach deiner Verletzung wieder mit dem Lauftraining beginnen. Wie geht es jetzt bei dir weiter?

Derzeit absolviere ich hauptsächlich Lauftraining. Ferner konnte ich auch schon koordinative Einheiten mitmachen. Das bedeutet Übungen, bei denen nur vorhersehbare Bewegungen zu absolvieren sind. Zweikämpfe oder Übungen mit dem Ball, die unvorhersehbare, spontane Bewegungen implizieren, kann ich leider noch nicht durchführen. Das wäre jetzt der nächste Schritt.

Darüber hinaus bin ich weiterhin in physiotherapeutischer Behandlung und arbeite am Kraftaufbau.

Wir danken Simon für das Interview und wünschen weiterhin einen schnellen Heilungsverlauf!

 

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