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Trainer Oscar Corrochano im Interview: So geht die Eintracht die Vorbereitung an

Am vergangenen Wochenende absolvierte Eintracht Trier in Kassel das letzte Saisonspiel vor der Winterpause und die Spieler verabschiedeten sich am Freitag in den kurzen Weihnachtsurlaub. Im Gespräch mit der Eintracht-Homepage erzählt Trainer Oscar Corrochano, wie die Schwerpunkte der Vorbereitung aussehen werden. Diese startet schon am 5. Januar.

Hallo Herr Corrochano, für die Eintracht steht jetzt die Winterpause an. Eine intensive, aber sportlich nicht zufriedenstellende Hinrunde geht zu Ende. Wie gehen Sie die Rückrunde an?

Oscar Corrochano: Bezüglich unserer Situation müssen wir uns teils neu aufstellen. Es wird im Kader mit einigen Abgängen und Neuzugängen Veränderungen geben, die den fehlenden Konkurrenzkampf fördern, aber zugleich auch Qualität und Flexibilität mit sich bringen werden.

Wir werden die Vorbereitung sehr gut nutzen. Dabei wird die Arbeit im physischen Bereich eine große Gewichtung haben. Darüber hinaus müssen wir die neuen Spieler schnellstmöglich in unsere Einheit integrieren und uns auf die verbleibenden Spiele einschwören.

Dabei brauchen wir auch unsere Fans, die seit ich da bin uns immer unterstützt haben. Wir müssen sofort den Funken vom Platz auf unsere Fans überspringen lassen.

Wie gestaltet sich die Winterpause für die Spieler? Haben sie individuelle Trainingspläne mit auf den Weg bekommen?

Zunächst haben wir nach dem letzten Spiel in Kassel noch eine Woche weiter trainiert, bevor wir die Spieler in die Winterpause verabschiedet haben. Nach Weihnachten haben die Spieler ein Lauf- und Stabiprogramm mit in den Urlaub bekommen. Am 5 Januar 2017 starten wir dann wieder mit einen Laktattest.

Wie wichtig ist für die Spieler die Pause, um neue, vor allem aber auch mentale Kraft zu schöpfen?

Sehr wichtig. Die Reserven müssen aufgefüllt werden. Physisch und psychisch wird uns die Rückrunde alles abverlangen. Gerade in den genannten Bereichen müssen wir damit rechnen, dass wir über unsere Grenzen hinausgehen müssen.

Sie starten schon sehr früh mit der Vorbereitung (5. Januar). Ist das ein erstes Zeichen dafür, wie wichtig und intensiv diese Vorbereitung werden wird?

Die Zeit brauchen wir. Die Pause zwischen dem letzten Spiel 2016 und dem ersten Spiel 2017 beträgt circa zwei Monate. Mit der Pause und ohne Training geht die Grundlage verloren, aber auch andere Bereiche müssen neu aufgebaut werden.

Vor der Winterpause kamen weitere Verletzungen hinzu. Ersatztorhüter Andrei Popescu hat sich die Achillessehne im Training gerissen, Florian Riedel und Sebastian Szimayer müssen womöglich operiert werden. Was bedeutet das für die Kader, und was wird sich personell noch tun?

Die Verletzung von Andrei hat uns hart getroffen. Mir tut das erstmal für ihn persönlich besonders leid. Die Lücke, die er hinterlässt, müssen wir erstmal menschlich und sportlich schließen können.

Sebastian Szimayer und Florian Riedel haben Verletzungen, die die Spieler schon länger mit sich herumtragen, und die sich jetzt durch die erhöhte Belastung verschlimmert haben. Riedel wird definitiv einen Teil der Vorbereitung fehlen, bei Szimayer konnte man Schlimmeres ausschließen; dennoch müssen wir den Heilungsverlauf abwarten.

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