powered by deepgrey

Vincent Bösen schnürt Dreierpack im Saarland

U19 siegt in der Fremde in einem torreichen Spiel vor 200 Zuschauern gegen den FC 08 Homburg mit 4:0 und hievt sich auf den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest.

Das Spiel begann gar nicht nach den Vorstellungen von Trainer Daniel Paulus und seinem Co. Michael Fleck. Die Saarländer drängten den SVE in den ersten zehn Minuten durch konsequentes Pressing und frühes Anlaufen in ihre eigene Hälfte. In dieser Phase bewies sich Matheo Raab im Tor der Eintracht durch sehr gutes Stellungsspiel als Stabilisator seines Teams und seine Vorderleute um den umsichtigen Lukas Achterberg, ließen dann doch keine klaren Torchancen zu. Mehr und mehr bekam Trier nun Zugriff zum Ball und das erste Ausrufezeichen setzte Tim Garnier, der am tüchtigen Eric Höh im Tor der Gastgeber scheiterte. Homburg schaltete nun auf Verteidigungsmodus um, und blieb im Konterspiel sehr gefährlich. Trier spielte sehr gefällige und schnelle Bälle in die Spitze. Während dieser Phase wurden den Jungs mit der Porta auf der Brust zwei Tore vom sehr umsichtig leitenden Schiedsrichter Florian Vollmar aufgrund Abseitsstellung aberkannt. Trier machte weiter durch Aron Engeldinger und Ömer Kahyaoglu über Außen dampf  und nach einer Flanke in den Strafraum sprang der Ball einem Homburger Spieler widrig gegen den Arm und dem Referee blieb nichts anderes übrig als Handelfmeter zu pfeifen. Vincent Bösen ließ sich diese Chance in der 21. Minute nicht nehmen und vollendete sicher zur 1:0 Führung. Fortan schenkten sich beide Teams in einem insgesamt sehr fairen Spiel nichts. Trier hatte in dieser Phase die reifere Spielkultur und in der 38. Minute drehte sich Tim Garnier blitzschnell im Strafraum  und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Wiederum ließ sich Vincent Bösen diese Chance nicht nehmen und traf unhaltbar zum 2:0. Beide Teams bekamen noch einige Eckbälle zugesprochen, die aber nichts einbrachten. Die Stimmung vor 200 Zuschauern war prächtig. Das lag vor allem an den Fans der Gastgeber, welche ihren Support von ca. 50 Fans Ihres Regionalligateams mit zu diesem Spiel brachte. Tolles Ereignis und Spektakel, was sichtlich beiden Teams gut tat. In der zweiten Halbzeit spielte dann nur noch die Eintracht aus Trier und Homburg mußte seiner anstrengenden laufintensiven Spielweise aus der ersten Hälfte Tribut zollen. Direkt nach dem Anstoß der Homburger erkämpfte sich Trier über den agilen Felix Fischer den Ball und nach zwei weiteren Stationen kam der Ball zu Vincent Bösen, der dergleichen aus 20 Meter zum 3:0 in den rechten oberen Torbügel tätowierte. Bösen setzte mit seinem dritten Tor dem Spiel seinen eigenen Stempel auf. Nun war der Bann bei Homburg durch dieses frühe Tor in Halbzeit zwei endgültig gebrochen und in den kommenden 40 Minuten konnten die Grün/Weißen ausschließlich reagieren, anstatt zu agieren. Trier versäumte es in dieser Phase das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Homburgs Keeper Höh verhinderte schlimmeres. In der 66. Minute war er dann machtlos, als Tim Garnier ihm gegen die Laufrichtung keine Chance ließ.  Die vielen Zuschauer sahen ein gutes Regionalligaspiel und einem verdienten Sieger aus Trier sowie einen diszipliniert aufwartenden Gegner aus Homburg.
„Es war heute ein frisches Spiel mit vielen guten Aktionen für unsere Stürmer. Homburg spielte in den ersten 15 Minuten richtig guten Fußball. Von daher hab ich mit Freude gesehen, wie unsere Defensive hier ihre eigenen Lösungen gefunden und die Null gehalten hatte. Wir ließen heute gegen einen guten Gegner nicht viele Chancen zu. Bemerkenswert war auch die Kulisse und der Support der Homburger Fans, mit ihren Fangesängen. Ich würde mir für das bevorstehenden DFB Achtelfinalspiel gegen Duisburg am kommenden Sonntag von den Trierer Fans  ebenfalls eine solche freundschaftliche Unterstützung und ein entsprechendes volle Moselstadion wünschen“, ließ Daniel Paulus durchblicken.

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]