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Unglückliche Niederlage zum Auftakt – Elversberg siegt in Trier

Eintracht Trier musste sich im ersten Spiel der Saison der SV Elversberg mit 0:1 geschlagen geben. Edmond Kapllani erzielte in der 59. Minute den Siegtreffer. Die bessere Mannschaft war trotzdem die Eintracht.

Zum Saisonauftakt traf Eintracht Trier direkt auf einen Meisterschaftsfavoriten. Die SV Elversberg stand im Sommer bereits mit einem Bein in der Dritten Liga, scheiterte dann in der Aufstiegsrelegation aber knapp am FSV Zwickau. In dieser Runde möchten die ambitionierten Elversberger den nächsten Anlauf starten. Im Moselstadion untermauerten die Saarländer ihre Ansprüche und siegten im Moselstadion 1:0. Trotz dieser Ambitionen legte die Eintracht die bessere Partie zum Saisonauftakt hin. „Läuferisch und kämpferisch haben wir eine gute Partie gemacht. Das Engagement hat gepasst“, bilanzierte Eintracht-Trainer Peter Rubeck nach Spielende.

Das größte Geheimnis vor dem Spiel war die Startaufstellung. Durch den Ausfall von Christoph Anton musste Trainer Peter Rubeck im Mittelfeld improvisieren. Rubeck hatte Anton für die rechte Außenbahn eingeplant, auf seiner Position begann Florian Riedel. Die Neuzugänge Kevin Heinz, Lukas Billick, Michael Blum, Adrian Schneider und Sebastian Szimayer schafften auf Anhieb den Sprung in die Startelf.

Die Anfangsphase war geprägt vom gegenseitigen Abtasten der Mannschaften. Die besseren Gelegenheiten verzeichnete die Eintracht. Sebastian Szimayer (5.) und Patrick Lienhard (20. und 41.) prüften den Elversberger Torhüter Daniel Batz. Auf der Gegenseite mussten die Moselstädter nur eine Schrecksekunde überstehen, als Steffen Bohl einen durchgerutschten Eckball am langen Pfosten nicht verwerten konnte (38.). „In der ersten Halbzeit haben wir trotzdem noch zu ängstlich gespielt. Wir hätten entschlossener pressen müssen“, analysierte Rubeck in der Pressekonferenz.

Dieses Bild änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Nach Wiederanpfiff machte der SVE einen starken Eindruck und eroberte zusehends die Kontrolle über die Partie. Durch viel Laufarbeit wurde Trier gefährlich. Ein Musterbeispiel war der Angriff in der 50. Minute, der um ein Haar zum Torerfolg geführt hätte. Der umtriebige Robin Garnier klaute im Elversberger Aufbauspiel den Ball und leitete weiter auf Sebastian Szimayer, dessen Schuss das Tor nur knapp verfehlte. „Da hätten wir in Führung gehen müssen“, haderte Rubeck. Wie aus dem Nichts gingen danach die Gäste in Führung. Die Saarländer behaupteten den Ball im Trierer Strafraum technisch hochwertig. Edmond Kapllani, ehemaliger Zweitliga-Goalgetter, vollendete zum 0:1 (59.). Trainer Peter Rubeck zollte dem Torschützen Respekt: „Dieses Tor haben sie überragend gemacht. Das muss man anerkennen. Ansonsten habe ich keine Elversberger Torchance mehr gesehen.“

Eintracht Trier gab sich anschließend keinesfalls geschlagen. Trainer Peter Rubeck reagierte und brachte mit Muhamed Alawie und Rico Gladrow zwei frische Offensivkräfte, was sich sofort bezahlt machte. Gladrow setzte in der 68. Minute einen strammen Schuss ab, den der Elversberger Torhüter Daniel Batz nur mit Mühe an den Pfosten lenken konnte. In der 88. Minute war es wieder Szimayer, der nach einer halbhohen Hereingabe für Gefahr sorgte. Keeper Batz war jedoch den entscheidenden Schritt schneller am Ball. Ein Tor wollte den Hausherren nicht mehr gelingen, Elversberg brachte die Führung über die Zeit. „Bis zum kommenden Heimspiel am Mittwoch gegen den FC Homburg werden wir jetzt hart arbeiten, um erfolgreicher zu sein“, gab sich Rubeck kämpferisch.

Statistik:

Eintracht Trier: Keilmann – Billick, Dingels, Schneider, Heinz – Riedel (71. Dittrich), Garnier (63. Alawie), Telch, Blum (57. Gladrow) – Lienhard, Szimayer

SV Elversberg: Batz – Kohler, Maek, Kehl-Gomez, Birk – Ivana (76. Sellentin), Bohl (83. Cuntz), Washausen, Oesterhelveg – Obernosterer – Kapllani (73. Göttel)

Tor: 0:1 (59.) Kapllani

Schiedsrichter: Pascal Müller

Zuschauer: 2128

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