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U 17 verliert mit 3:4 im Westerwald in kurioser Schlussphase

Auf dem neuen Kunstrasen in Nentershausen kamen die Eintracht Kicker gegen eine kampfstarke Eisbachtaler Mannschaft zunächst überhaupt nicht klar und gerieten verdienter Maße mit 0:1 in Rückstand.

Nach einer Systemumstellung kamen die Trierer Jungs dann besser in Spiel und schafften schnell den Ausgleich. Einen langen Flugball von Jannik Grün verwertete Dominik Verhas mit dem ersten Kontakt als Lupfer zum 1:1 nach 27 Spielminuten. Es beflügelte dann gleichzeitig das schwache Spiel der Eintracht, die leider bis dahin nicht die nötigen Fußballtugenden an den Tag legte. Trierer Chancen durch Burg, Backes, Verhas und Grün zu Führung verfehlten ihr Ziel jeweils knapp. Auch die Gastgeber waren stets durch Konter gefährlich, so dass insgesamt zahlreiche gefährliche Toraktionen auf beiden Seiten zu verzeichnen waren. Sehr zur Freude der zahlreicher Zuschauer.

Die Halbzeitansprache in der Trierer Kabine war kurz aber in Teilen auch deutlich und bewirkte Reaktionen. Trier kam gut aus der Halbzeit und bereits vier Minuten nach Wiederbeginn die Großchance von Verhas, der nach Zuspiel von Mäthi Burg aber im 1 gegen 1 am guten Robin Rohr im Eisbachtaler Tor scheiterte. Trier erhöhte den Druck und Jannik Grün schickte Julian Schneider auf die Reise, der dann im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Auch der folgende Elfmeter konnte an diesem Tag nicht verwertet werden. Dann aber doch noch das überfällige 2:1 in der 63. Minute. Nach Doppelpass mit Mathias Burg traf Jannik Grün platziert aus 14 Metern. Nun schien der Bann gebrochen. Zunächst scheiterte Tilmann Meeth noch aus der Distanz, ehe Matthias Burg ein Zuspiel von Julian Schneider mit einen Treffer ins lange Eck in der 68. Minute erhöhte. Alles sprach nun für einen Dreier der Spieler im blau-schwarzen Dress. Leider sollte alles anders kommen….

Aus dem nichts der Anschlusstreffer der Eisbachtaler vier Minuten vor Spielende mit einem Schuss aus gut 20 Metern, nach einem Fehlpass in der Spieleröffnung. Es folgte die letzte Spielminute. Nochmal Ecke für Eisbachtal. Und als Trier den Ball nicht klären konnte fiel aus dem Gewühl das 3:3, der an diesem Tag bissigeren Eisbachtaler. Der Schiedsrichter zeigte nun eine Nachspielzeit von drei Minuten an und Trier versucht nochmal alles. Aber an diesem Tag sollte vieles falsch laufen. Aus einer Trierer Ecke fiel der 4:3 Siegtreffer durch einen Konter, nachdem fast alle Trierer Jungs aufgerückt waren. Enttäuschung auf der einen Seite, riesige Freude bei der abstiegsbedrohten Heimelf.

Statistik:

Aufstellung: Akgül – Reger, Arns, Deutsch, Kaut (48. Rosen) – Grün-, Backes (76. Vom dem Broch), Schneider, Burg (71. Schwarz), Ercan (48. Meeth) – Verhas

Zuschauer: 80

 

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