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Im Echo-Interview: Michael Dingels

Im letzten Heimspiel stand auch er im Mittelpunkt: Kapitän Michael Dingels musste zwischenzeitlich zwischen Schiedsrichter und Fans vermitteln. Wir fragten ihn nach den Eindrücken, die vom Saarbrücken-Spiel hängenblieben – und nach den Zielen der nächsten Wochen.

Hallo Micha, hat die Mannschaft dieses intensive Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken gut überstanden?

Ich muss schon ehrlich sagen, dass wir zwei bis drei Tage über diese Partie geredet haben, das ist ja klar. Aber nach dem ersten Schock ging spürbar ein Ruck durch das Team, da die Erkenntnis überwog, dass wir über 87 Minuten eine Riesen-Partie geliefert haben. Aus solch einem Spiel muss man halt die Lehren ziehen – positiv wie negativ.

Hast Du persönlich schon einmal eine Partie erlebt, in der so viel drin steckte, wie in diesen 90 Minuten?

Ganz klar: nein. Das wird wohl ein einmaliges Erlebnis gewesen sein, denn was in diesem Spiel und auch Drumherum so alles passiert ist – das war schon unbeschreiblich. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass eine Begegnung mich so intensiv forderte wie diese.
Nach dem bitteren Ausgang – wie gut tut es da, direkt ein paar Tage später im Rheinland-Pokal wieder erfolgreich gewesen zu sein?

Das ist enorm wichtig, da hast Du Recht. Training ist das Eine, aber wenn man wirklich in einer Wettbewerbssituation steckt und diese erfolgreich gestalten kann, hilft das enorm – und wenn es “nur” der Rheinland-Pokal ist.

Jetzt also das Heimspiel gegen Offenbach – was erwartest Du von der heutigen Partie?

Natürlich wollen wir auch heute etwas mitnehmen. Zwar haben wir aus den Partien gegen Elversberg, Mannheim und Saarbrücken nur einen Punkt geholt, aber man merkt denke ich, dass wir gegen die Aufstiegsanwärter mithalten können. Ich hoffe, dass wir uns heute das Glück zurückholen, das uns gegen Saarbrücken fehlte.

 

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