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Die perfekte Woche nimmt Formen an – Auswärtssieg in Homburg

Mit einem 0:2-Auswärtssieg beim ambitionierten FC 08 Homburg bestätigt Eintracht Trier seine gute Verfassung. Damit bleibt der SVE auf fremden Platz weiterhin eine Macht. Alle drei Auswärtsspiele waren siegreich. Die Eintracht blickt nun mit breiter Brust auf das kommende Heimspiel gegen die SpVgg Neckarelz.

Die weiße Weste bleibt! Im saarländischen Homburg bejubelte Eintracht Trier einen weiteren Auswärtssieg. Wie schon in den vorherigen Partien blieb der SVE ohne Gegentor. Damit kommen die Trierer nach fünf Spielen schon auf zehn Punkte. Es ist einer der besten Saisonstarts seit Jahren. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Der Sieg heute war wichtig, er wird aber noch wichtiger wenn wir gegen Neckarelz nachlegen“, freute sich SVE-Trainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz.

In der Anfangsphase stellte sich der SVE clever an. Im Mittelfeld eroberten die Moselaner immer wieder Bälle und konnten das Offensivspiel der Gastgeber unterbinden. Homburg strahlte nur bei Standardsituationen Gefahr aus. Zudem offenbarte die Homburger Defensive große Lücken. So sprangen in den ersten 25 Minuten drei Großchancen heraus, die die Trierer nicht nutzen konnten. In der zwölften Minute vergab Christoph Anton eine „Hundertprozentige“ nach Vorarbeit von Patrick Lienhard und Dennis Gerlinger. Kurz darauf kam Patrick Lienhard mit Tempo über die rechte Seite, der Ball segelte jedoch denkbar knapp am linken Pfosten vorbei. David Buchholz, Torhüter vom FC 08 Homburg, war schon geschlagen. Die dritte dicke Gelegenheit hatte erneut Christoph Anton, auch dieses Mal vergab er denkbar knapp (25.). Dann folgte die Schlussphase der ersten Halbzeit, in der die Eintracht in den vergangenen Spielen besonders gefährlich war: Wie in Hoffenheim konnte die Eintracht in der 43. Minute jubeln. Ein Angriff über die linke Seite kam über mehrere Stationen zu Robin Garnier, der unbedrängt einschieben konnte. Die Trierer Halbzeitführung war mehr als verdient. Rubeck haderte mit der Chancenverwertung. „Wir hätten mit 3:0 führen können.“

Im zweiten Spielabschnitt wachten die Hausherren auf und waren zunächst die aktivere Mannschaft. Die Eintracht hatte in der 48. Minute Glück, als Kai Hesse per Kopf an der Latte scheiterte. Es dauerte zehn Minuten, bis der SVE zurück ins Spiel fand. „Wir haben dort phasenweise zu viel verwaltet. Danach haben wir wieder besser ins Spiel gefunden“, bilanzierte Peter Rubeck. Die erste Trierer Duftnote setzte Christian Telch, der nach einem Freistoß per Kopf am Homburger Keeper scheiterte (56.). Wenige Minuten später war der Keeper ohne Chance. Robin Garnier bewährte sich als Vorlagengeber und setzte sich geschickt über die rechte Seite durch. In der Mitte stand Dennis Gerlinger. Eine kurze Drehung – Drin! (61). Es war bereits das dritte Saisontor des Neuzugangs.  Danach passierte nicht mehr viel. Thierry Steimetz vergab die beste Homburger Chance (70.). Doch das gefährdete den Trierer Sieg nicht mehr.

„Wir haben hier völlig verdient gewonnen. Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg. Mit zwei Auswärtssiegen haben wir nun vorgelegt und hoffen, dass viele Mannschaften gegen Neckarelz ins Stadion kommen“, sagte Peter Rubeck. Sein Pendant Jens Kiefer sah den Sieg ebenfalls als verdient an. „Im Spiel hatten wir sehr viele Passfehler und wir haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Man hat gesehen, dass unsere Abwehr nicht eingespielt ist.“

Statistik:

FC 08 Homburg: Buchholz – Gaebler, Fischer, Velagic (73. Bildirici), Stegerer  – Gallego, Kröner, Killian, Amri (68. Schäfer) – Steimetz – Hesse

Eintracht Trier: Keilmann – Karpuz, Fiedler, Dingels, Müller – Garnier (81. Laux), Telch, Spang, Anton (87. Bidon) – Lienhard – Gerlinger (84. Koep)

Tore: 1:0 (43.) Garnier, 2:0 (61.) Gerlinger

Schiedsrichter: Robert Kempter

Zuschauer: 1556

 

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