powered by deepgrey

„Das wird bestimmt kein Freundschaftsspiel“

Auf ins letzte Heimspiel der Saison: Samstag, ab 14 Uhr, hat es der SV Eintracht Trier 05 im Moselstadion mit dem KSV Hessen Kassel zu tun – und will sich von seinen Zuschauern unbedingt mit einem Dreier verabschieden. „Unsere  Fans haben uns die ganze Saison über so fantastisch unterstützt. Da ist es Ehrensache, dass wir auch in dieser Partie noch einmal alles, wirklich alles geben wollen“, betont SVE-Cheftrainer Peter Rubeck.

Nach der knappen 0:1-Niederlage am vergangenen Samstag beim bereits vorher feststehenden Meister Kickers Offenbach sei sein Team außerdem „noch nicht endgültig durch“, betont Rubeck. Sechs Punkte mehr und eine um 14 Treffer bessere Tordifferenz als der FC Nöttingen auf dem ersten möglichen Abstiegsplatz bedeuten aber ein ganz, ganz dickes Polster. „Wir wollen gegen Kassel auch theoretisch alles klar machen. Das wird bestimmt kein Freudschaftsspiel“, unterstreicht der SVE-Coach.

Der SVE als Tabellendreizehnter und der KSV als Elfter sind punktgleich und nur durch das Torverhältnis voneinander getrennt. Trotzdem können die Nordhessen ihre Saison mit einem Erfolg abschließen: Am Mittwoch gab es schließlich ein 2:1 im hessischen Pokalfinale gegen den VfB Gießen. Damit nimmt der KSV nicht nur am DFB-Pokal 2015/16 teil, sondern sicherte sich erstmals seit 1961 auch wieder den Landescup. Eintracht-Coach Rubeck rechnet mit einer Kasseler Mannschaft, „die nun bestimmt mit Rückenwind zu uns kommt und sicher keine Niederlage auf die weite Heimreise mitnehmen möchte“. Das Team seines Kollegen Matthias Mink charakterisiert Rubeck als „körperlich robust, das gegen jeden in der Liga gewinnen kann“. Beim Team mit der Porta auf der Brust fehlen weiter Ugur Albayrak, Christoph Buchner, Holger Lemke und Torge Hollmann. Milorad Pekovic (Muskelbeschwerden) konnte in dieser Woche bislang nur Lauftraining absolvieren – die Einsatzfähigkeit wird sich kurzfristig klären.

Mit der Rückrunde ist Rubeck unterdessen generell zufrieden – und das nicht nur mit der Punktausbeute: „Wir konnten mit einem Till Hermandung und einem  Matti Fiedler weiteren Jungs Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft ermöglichen. Damit ist die Liste der Eigengewächse, die es aus unserer Jugend bis nach oben geschafft haben, noch einmal größer geworden“, so Rubeck und spielt damit auf Akteure wie Christoph Anton, Michael Dingels, Robin Koch und Robin Garnier an, die genauso wie Carsten Cordier, Besart Aliu, Christopher Spang, Gianluca Bohr und Luca Sasso-Sant im Dress der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kamen.

„Den Weg, eigene Talente zu fördern und sie in die Regionalligamannschaft einzubauen ist auch für die neue Saison unser erklärtes Ziel. Es ist die Philosophie des SVE, mit der ich mich voll identifizieren kann“, so Rubeck weiter.

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]