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Ajdin Zeric rettet einen Punkt auf dem Oberwerth

Zwar nicht gewonnen, aber immerhin erneut nicht verloren,  die Serie ausgebaut und den Vorsprung auf den ersten potenziellen Abstiegsplatz auf fünf Punkte anwachsen lassen: Im Match beim Rheinlandrivalen TuS Koblenz kam der SV Eintracht Trier 05 am Ostersonntag in der Fußball-Regionalliga Südwest zu einem 1:1-Unentschieden. Angelo Hauk hatte die TuS nach einem gewonnenen Laufduell mit Robin Koch in der 20. Minute in Front gebracht, der Ausgleichstreffer fiel in der 66. Minute durch einen strammen 20-Meter-Kracher von Ajdin Zeric ins rechte untere Eck.

In einer Partie, die von wenig Spielfluss, aber von zahlreichen Zweikämpfen und Unterbrechungen geprägt war, verzeichnete der SVE die beiden ersten halbwegs nennenswerten Offensivaktionen: In der siebten Minuten probierte es Rudy Carlier auf Zuspiel von Christoph Anton aus der zweiten Reihe, der Ball ging aber über das von Fabrice Vollborn gehütete Tor. Fünf Minuten später hatte sich die Eintracht im Koblenzer Strafraum fest gebissen, Christopher Spangs Schuss wurde aber noch von einem TuS-Abwehrbein abgeblockt.

Mit ihrem ersten nennenswerten Angriff erzielten die Gastgeber gleich das 1:0. Danach versuchte das Team von Cheftrainer Peter Rubeck, nach vorne zu spielen, hatte aber kein probates Mittel, um die kompromisslosen Koblenzer zu überlisten. Einzig in der 40. Minute kam nochmal annähernd Gefahr auf; mit Spangs Schlenzer hatte Vollborn aber keine Probleme.

Nach nur zehn Minuten betrat das Team mit der Porta auf der Brust wieder das Spielfeld. Die Ansprache von Peter Rubeck muss kurz, aber prägnant gewesen sein…

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatte aber die Mannschaft von Trainer Petrik Sander: Admir Softic fing im Mittelfeld einen Trierer Angriff ab, leitete den Ball direkt lang weiter auf Hauk. Der Torschütze des 1:0 steuerte alleine auf Keilmann zu, zeigte aber Nerven und schoss drüber (51.). Höhepunkte waren in dem bissig geführten Match dünn gesät. In Minute 66 erst die nächste Torraumsituation – und was für eine: Nach kurz ausgeführter Ecke von Jannik Stevens auf Christoph Anton kam der Ball zu Robin Koch, von dort auf Michael Dingels. Der Kapitän legte wiederum mustergültig auf den eingewechselten Ajdin Zeric ab, der aus 20 Metern ins rechte untere Eck zum Ausgleich traf.

Anschließend nahm die Partie an Fahrt auf, beide Teams forcierten das Tempo.

In der 79. Minute brachte sich der SVE nochmal selbst in höchste Bedrängnis: Nach einem waghalsigen Pass von Keilmann verlor Christopher Spang den Ball an Danko Boskovic, der zunächst in Keilmann seinen Meister fand und dann per Heber an der Latte scheiterte.

Nächste Aufgabe für den SVE: Kommenden Sonntag, 12. April, 14 Uhr, im Moselstadion gegen den SV Waldhof Mannheim 07.

Stimmen zum Spiel:

Christoph Anton: „Es war das erwartet schwere Derby. Beide Teams haben richtig aggressiv gespielt, Durch einen blöden Konter sind wir in Rückstand geraten. Bei zwei Situationen vor unserem Tor hatten wir Glück. Insgesamt sind wir zufrieden mit dem Remis. Gegen Mannheim wird es am kommenden Sonntag ein ähnliches Spiel wie heute. Es werden wieder Kleinigkeiten entscheiden, beide Mannschaften kämpfen bestimmt um jeden Zentimeter Boden.“

Ajdin Zeric: „Mit meinem geschossenen Tor bin ich zufrieden, viel wichtiger ist aber, dass wir hier nicht verloren haben. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, können aber mit dem Punkt leben. Wir haben aus vier Spielen zehn  Punkte geholt. Damit sind wir zufrieden. Wir haben uns ein kleines Polster geschaffen, sind aber noch lange nicht überm Berg und müssen weiter Gas geben.“

SVE-Cheftrainer Peter Rubeck: „In der ersten Hälfte hatten wir nicht so den Zugriff auf das Spiel. In der Halbzeitpause habe ich den Jungs dann nochmal deutlich gesagt, dass wir hier noch mehr dagegen halten müssen. Das hat dann auch gut geklappt. Es war eine klare Steigerung in der zweiten Hälfte zu erkennen. Auch die Auswechslungen haben gepasst. Torge Hollmann habe  ich zur Halbzeit bereits raus geholt, weil er schon gelb hatte und nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gehen konnte. Wir haben jetzt 35 Punkte. Sieben brauchen wir noch, um absolut auf der sicheren Seite zu sein.“

TuS-Cheftrainer Petrik Sander: „ Gegen eine Mannschaft wie Trier, das zuletzt drei Mal zu Null gespielt hat, hatten wir richtig gute Chancen. Aber so lange es nur 1:0 steht, ist der Gegner im Spiel. Das Tor für die Eintracht hatte sich nicht angedeutet. In der ersten Hälfte hat mein Team sehr, sehr gut gespielt. Leider haben wir die dicken Möglichkeiten nicht genutzt. Wir werden jetzt aber bestimmt nicht aufhören, Fußball zu spielen. Die Art und Weise, wie meine Mannschaft gespielt hat, gibt mir Mut für die kommenden Wochen.“

Statistik:

Aufstellung TuS Koblenz: Vollborn – Hickl, Marx, Laux, Lietz – Steuke (64. Ernst), Softic, Boskovic, Hadzic (79. Dzaka), Benamar – Hauk.

Aufstellung SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Hollmann (46. Thelen), Dingels, Koch, Stevens – Garnier (81. Hermandung), Dündar (57. Zeric), Spang, Anton – Carlier, Dressler.

Schiedsrichter: Marco Unholzer (Birkenau)

Zuschauer: 1709

Tore: 1:0 Hauk (20.), 1:1 Zeric (66.)

 

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