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Elversberg kann gegen Neckarelz am Samstag vorlegen

 Die „englische Woche“ in der Regionalliga Südwest wird am Osterwochenende mit dem 27. Spieltag abgeschlossen. Innerhalb von nur sieben Tagen bestreitet ein Großteil der Klubs bereits seine dritte Partie.

Die SV 07 Elversberg hat im Heimspiel gegen die SpVgg Neckarelz am Samstag (ab 14.00 Uhr) die Möglichkeit, mit einem Sieg den Nachbarn 1. FC Saarbrücken zumindest vorerst wieder von Relegationsrang zwei zu verdrängen. Der 1. FCS, der aktuell zwei Punkte mehr auf dem Konto hat, gastiert erst am Ostersonntag (ab 14.00 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim II.

Nach zuvor zwei Begegnungen ohne eigenes Tor und mit nur einem Zähler (0:0 bei Kickers Offenbach) konnte die SVE unter der Woche erstmals wieder einen Dreier einfahren und damit den Anschluss an die Spitze halten. Beim abstiegsbedrohten FK Pirmasens gelang den Saarländern ein 1:0-Auswärtserfolg. Dabei erzielte der SVE-Mittelfeldspieler Jan Nagel den Siegtreffer erst in Unterzahl, nachdem zuvor Matthias Cuntz wegen eines Handspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Cuntz steht damit gegen Neckarelz nicht zur Verfügung. „Es war eine hervorragende kämpferische Leistung von der Mannschaft“, so SVE-Routinier Maximilian Nicu.

Die SpVgg Neckarelz gewann von den vergangenen fünf Partien nur eine (3:0 bei Wormatia Worms), verlor drei Begegnungen. Die Baden-Württemberger befinden sich in akuter Abstiegsgefahr, stehen ausschließlich wegen des besseren Torverhältnisses nicht in der Abstiegszone.

Walldorf und Worms kämpfen gegen Negativserien

Vor der Partie gegen den VfR Wormatia Worms am Samstag (ab 14.00 Uhr) wartet der FC-Astoria Walldorf seit sechs Partien auf einen dreifachen Punktgewinn. Zuletzt kam der FCA nicht über ein Unentschieden (2:2) gegen den Mitaufsteiger FK Pirmasens hinaus. Die Walldörfer rangieren auf Platz zehn, haben nur noch vier Zähler Vorsprung auf einen möglichen Abstiegsplatz. Nach der Hinrunde hatten die Blau-Weißen noch Rang sechs belegt.

Gegen den VfR Wormatia ist FCA-Angreifer Marcel Carl nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder einsatzbereit. Die Langzeitverletzten Marcus Meyer, Nicolai Groß, Max Englert und Marcel Hofbauer stehen weiterhin nicht zur Verfügung. „Worms verfügt über eine homogene Mannschaft, die durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit auffällt“, sagt Astoria-Trainer Matthias Born: „Jeder muss seine Stärken einbringen und dem Mannschaftserfolg alles unterordnen.“

Auch Worms befindet sich in einem Negativtrend. Der VfR holte aus seinen vergangenen neun Partien nur sieben Zähler, verlor zuletzt dreimal in Serie. Der Rückstand auf einen Relegationsplatz zur 3. Liga ist auf 17 Zähler angewachsen. Für die Begegnung in Walldorf fällt Wormatia-Schlussmann Tim Paterok aus, der beim 1:4 gegen die U 23 des SC Freiburg die Rote Karte gesehen hatte.

Baunatal will gegen Pirmasens die Torflaute beenden

Im Duell zweier abstiegsbedrohter Vereine geht es am Samstag (ab 14.00 Uhr) für den KSV Baunatal und den FK Pirmasens um wichtige Zähler im Rennen um den Klassenverbleib. Sowohl der KSV als auch der FKP wollen dabei eine Negativserie beenden. Baunatal verlor die vergangenen fünf Begegnungen, wartet seit über 450 Minuten auf einen Torerfolg. Pirmasens holte aus den jüngsten vier Partien nur zwei Zähler, gewann zuletzt am 22. Spieltag gegen Wormatia Worms (3:0).

Im Hinspiel hatten sich die Pirmasenser vor eigener Kulisse 3:0 durchgesetzt. Für die Partie in Baunatal fällt Sebastian FKP-Offensivspieler Sebastian Reinert aus. Der 27-Jährige handelte sich in der Partie gegen die SV 07 Elversberg (0:1) seine fünfte Gelbe Karte ein.

Zweibrücken hofft gegen Kassel auf die Wende

Der SVN Zweibrücken kommt nicht in Schwung. Seine vergangenen sieben Spiele verlor der Tabellenletzte allesamt zu Null. Seit über 700 Minuten wartet der SVN vor der Begegnung am Samstag (ab 14.00 Uhr) gegen den KSV Hessen Kassel auf ein Tor. Der Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt 15 Punkte.

Kassel befindet sich dagegen im Aufwind. Zuletzt gewann der KSV drei Partien in Folge ohne Gegentor, war im Viertelfinale des Hessenpokals bei Spitzenreiter Kickers Offenbach (1:0) ebenfalls erfolgreich. In der Hinrunde hatte der KSV allerdings gegen den SVN Zweibrücken verloren. Im eigenen Stadion stand ein 1:2 zu Buche. Für das Rückspiel steht KSV-Defensivspieler Tobias Becker nicht zur Verfügung (zehnte Gelbe Karte).

Für Kassels Mittelfeldspieler Enrico Gaede beginnt in Zweibrücken seine persönliche „Abschiedstournee“. Der 33-Jährige hatte unter der Woche bekannt gegeben, dass er seine Karriere nach Ablauf der Saison beenden wird. „Ich bin in Kassel heimisch geworden und blicke auf sieben aufregende Jahre beim KSV zurück. Nach langer Bedenkzeit habe ich mich aber nun entschlossen, mich auf meine berufliche Zukunft zu fokussieren“, so Gaede, der früher unter anderem auch beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand.

Mannheim erwartet FCK II

Der SV Waldhof Mannheim rangiert vor dem Derby gegen die U 23 des 1. FC Kaiserslautern am Samstag (ab 14.00 Uhr) auf Platz zwölf, hat nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Zuletzt gelang dem SVW ein Punktgewinn beim Meisterschaftsaspiranten 1. FC Saarbrücken (0:0). „Mit etwas Glück hätten wir sogar mit drei Zählern im Gepäck die Rückreise antreten können. Trotzdem sind wir mit dem Punkt in Saarbrücken mehr als zufrieden“, so das Fazit von SVW-Trainer Kenan Kocak.

Die Lauterer gewannen sieben ihrer vergangenen acht Begegnungen, rangieren auf Platz vier und weisen elf Punkte Rückstand auf Relegationsplatz zwei auf. Allerdings haben die „Roten Teufel“ auch zwei Partien weniger absolviert als ihre direkten Konkurrenten und würden mit einem dreifachen Punktgewinn die Möglichkeit bewahren, in den ausstehenden Nachholspielen den Anschluss an die Spitze zu halten. Das Hinspiel hatte der FCK vor heimischer Kulisse 4:0 gewonnen.

Tabellenführer Offenbach muss nach Nöttingen

Spitzenreiter Kickers Offenbach will in der Partie beim FC Nöttingen am Ostersonntag (ab 14.00 Uhr) an die Leistung am Mittwoch beim 5:0-Heimsieg gegen den SVN Zweibrücken anknüpfen. „Die Mannschaft hat das richtig gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung“, so das Fazit von OFC-Trainer Rico Schmitt nach dem deutlichen Sieg.

Der OFC ist bereits seit 24 Liga-Spielen ungeschlagen. Nur am ersten Spieltag (0:3 gegen Pirmasens) hatten die Rot-Weißen verloren. In ihren vergangenen drei Partien blieben die Offenbacher auch ohne Gegentor.

Der FC Nöttingen wartet seit vier Begegnungen auf einen dreifachen Punktgewinn, verlor zuletzt drei Partien in Serie. Das Hinspiel hatte der FCN in Offenbach 1:3 verloren. Für die Begegnung vor eigener Kulisse fällt nun FCN-Mittelfeldspieler Tobias Müller aus, der sich in der Partie bei Eintracht Trier (0:2) seine fünfte Gelbe Karte einhandelte.

Trier mit Selbstvertrauen zum Derby nach Koblenz

Der SV Eintracht Trier 05 hat einen Lauf. Vor der Begegnung bei der TuS Koblenz am Sonntag (ab 14.00 Uhr) gewannen die Moselstädter drei Partien in Serie, bauten ihren Vorsprung auf die Gefahrenzone durch das 2:0 gegen den FC Nöttingen auf vier Zähler aus. „Wir sind immer noch in Abstiegsgefahr“, warnt jedoch SVE-Kapitän Michael Dingels. Eintracht-Trainer Peter Rubeck weiß die Leistungen in den vergangenen Wochen zu schätzen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie weiß, um was es geht und ist fokussiert auf unser angepeiltes Ziel, die Klasse zu halten“, so der 53-Jährige.

Die TuS Koblenz konnte von ihren vergangenen sechs Partien im heimischen Stadion Oberwerth keine gewinnen, holte nur einen Zähler. Der Rückstand auf die sicheren Nichtabstiegsplätze beträgt bereits 15 Punkte. TuS-Trainer Petrik Sander muss gegen Trier auf Linksverteidiger José Matuwila verzichten (fünfte Gelbe Karte).

Saarbrücken hält seit 509 Minuten die Null

Meisterschaftsanwärter 1. FC Saarbrücken ist vor der Begegnung bei der TSG 1899 Hoffenheim II am Ostersonntag (ab 14.00 Uhr) bereits seit 509 Minuten ohne Gegentor. In den vergangenen fünf Partien spielten die Saarländer jeweils zu Null. In diesem Jahr hatten die Blau-Weißen nur zum Restrundenauftakt bei der SV 07 Elversberg (0:1) einen Gegentreffer hinnehmen müssen.

Vier Siege aus den jüngsten fünf Partien brachten die Saarbrücker außerdem im Rennen um einen Relegationsplatz zur 3. Liga in eine aussichtsreiche Position. Vier Zähler rangiert die Mannschaft von FCS-Trainer Fuat Kilic hinter Spitzenreiter Kickers Offenbach.

Die U 23 der TSG Hoffenheim gewann ihre vergangenen beiden Spiele, hat fünf Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone. Gegen Saarbrücken fehlt der rotgesperrte Innenverteidiger Kevin Akpoguma.

Freiburg und Homburg wollen Serien fortsetzen

Für Uwe Staib, Interimstrainer des SC Freiburg II, hätte der Einstand nicht besser laufen können. Mit zwei Siegen startete der 51-Jährige (zuvor Co-Trainer) in seine Amtszeit. Mit Ex-Trainer Iraklis Metaxas hatten die Breisgauer zuvor sechs Spiele hintereinander nicht gewonnen. In der Partie gegen den FC 08 Homburg am Sonntag (ab 14.00 Uhr) kann Staib mit seiner Mannschaft nun den dritten Sieg in Folge einfahren. Nicht dabei ist Freiburgs Rechtsverteidiger Constantin Schöttgen (fünfte Gelbe Karte).

Homburg ist in diesem Jahr noch unbesiegt. Aus seinen vergangenen fünf Partien holte der FCH 13 von 15 möglichen Punkten. In Freiburg möchte die Mannschaft von FCH-Trainer Jens Kiefer ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen und sich gleichzeitig für die Niederlage im Hinspiel (0:2) revanchieren.

 

Der 27. Spieltag:

 

Samstag, 4. April, 14:00 Uhr

Waldhof Mannheim 1. FC Kaiserslautern II
FC-Astoria Walldorf Wormatia Worms
SV Elversberg SpVgg Neckarelz
KSV Baunatal FK Pirmasens
SVN Zweibrücken Hessen Kassel

 

Sonntag, 5. April, 14:00 Uhr

FC Nöttingen Kickers Offenbach
TuS Koblenz Eintracht Trier
1899 Hoffenheim II 1. FC Saarbrücken
SC Freiburg II FC 08 Homburg


Die aktuelle Tabelle der Regionalliga Südwest:

 Pl.

Verein

 

Spiele

G

U

V

Tore

Diff.

Pkt.

1.

Kickers Offenbach

25

18

6

1

44:17

27

60

2.

1. FC Saarbrücken (A)

26

17

5

4

40:17

23

56

3.

SV Elversberg (A)

26

17

3

6

45:18

27

54

4.

1. FC Kaiserslautern II

24

14

3

7

43:23

20

45

5.

FC 08 Homburg

24

12

5

7

35:26

9

41

6.

Hessen Kassel

26

11

6

9

36:27

9

39

7.

VfR Wormatia Worms

26

12

3

11

39:37

2

39

8.

SC Freiburg II

26

10

8

8

44:33

11

38

9.

1899 Hoffenheim II

24

10

5

9

29:29

0

35

10.

FC-Astoria Walldorf (N)

25

9

7

9

34:31

3

34

11.

Eintracht Trier

26

9

7

10

20:24

-4

34

12.

SV Waldhof Mannheim

25

8

9

10

30:27

3

31

13.

SpVgg Neckarelz

25

9

3

13

39:45

-6

30

14.

FC Nöttingen (N)

26

9

3

14

43:57

-14

30

15.

FK Pirmasens (N)

26

5

9

12

25:39

-14

24

16.

TuS Koblenz

24

4

4

16

15:37

-22

16

17.

KSV Baunatal

26

5

1

20

20:61

-41

16

18.

SVN Zweibrücken

24

4

3

17

15:47

-33

15

 

mspw/sdo/02.04.15

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